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Peter Bond versagt auf der ganzen Linie
02.02.2009, 10:45 Uhr | Stefan Moser
Mann, war das peinlich. Peter Bond wäre so gerne wie 007, doch was er gestern in der Dschungelprüfung zeigte, reichte höchstens zur Doppelnull. Dabei hatte der ehemalige "Glücksrad"-Moderator, der unter dem Künstlernamen "Null Null Sex" in den 80er Jahren auch diverse Softpornos drehte, vorher noch getönt: “Endlich geht es richtig los.“ Weil es eine Partnerübung war, nahm er Soapstar Michael Meziani mit. Doch es half alles nichts. Ohne seine ewige Assistentin Maren Gilzer ist Bond einfach nur die Hälfte wert. Gerade mal einen Stern konnte sich das Duo in luftiger Höhe erarbeiten und holte damit genau ein Abendessen für zehn Personen - der erste richtige Diättag im Camp. Bond wird das sicher nicht schaden, doch die anderen werden das nicht so sehen, zumal auch die Schatzsuche von Mausi und Ingrid nicht von Erfolg gekrönt war. Aber wie sagt man: Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient, deshalb darf er heute gleich noch einmal ran.
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“Dass Peter zu spät kommt, weiß ich aus seinen Filmen“
Sonja und Dirk zeigten sich auch gestern im Dschungelcamp von ihrer besten Seite. Mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Bösartigkeit präsentierten die Zwei in ihrer unnachahmlich liebevoll-zynischen Art die unglaublichen Eskapaden der Dschungel-Stars. Schon die Begrüßung durch Zietlow klang eigentlich nett: „Willkommen zur Dschungelprüfung. Zu zweit! Das klingt doch mal nach einem Kinderspiel“, und Dirk Bach gab Entwarnung: „Endlich wird nicht so auf eurer Angst vor Viechern herum geritten.“ Zietlow weiter: „Richtig. Es gibt ja noch die Angst vor der Höhe! Peter musste oben in 60 Metern Höhe in Bauchlage auf einem Stahlseil entlang rutschen und die zehn festgemachten Fähnchen lösen und an Michael weiterreichen.“ Während Meziani schnell seine Position erreicht hatte, schaukelte Bond wie ein besoffener Kanarienvogel auf dem Seil herum. Nach eineinhalb Minuten hatten sie die erste und letzte Fahne. Was für ein Flop. So schlecht war noch kein anderer Kandidat. Bond kam einfach nicht mit den Fähnchen bei, oder wie Michael es ausdrückte: “Dass Peter zu spät kommt, weiß ich aus seinen Filmen.“
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Im Playboy Hui - Im Dschungel Pfui
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis Fotos einer Kandidatin im Playboy auftauchen. Das gab es bisher in jeder Staffel. Mariella Ahrens und Susann Stahnke in der ersten Staffel, Heydi Núñez Gómez in der zweiten und Isabel Edvardsson sowie Julia Biedermann in der letzten Staffel. Siegel ist also nichts anderes als ein weiterer Dschungelnackedei. Dabei staunt Deutschland über die Playboy-Fotos von Camp-Schlange Giulia Siegel. Denn was man im Hochglanz-Männermagazin zu sehen bekommt, hat wirklich nur entfernt mit der Frau zu tun, die wir täglich im Dschungel sehen. Der Playboy druckt eine strahlende 34-Jährige mit prächtiger Oberweite ab, im Dschungel hingegen präsentiert sich eine ungeschminkte Giulia Siegel die wie die jüngere Schwester der 77-jährigen Ingrid van Bergen aussieht. Ohne Make-up ist sie kaum zu ertragen. Dazu inszeniert sie sich noch als hartgesottene Kettenraucherin mit verschiedenen Phobien. Selbst Machos sind sich mittlerweile einig: ”Die Siegel kann man nur ertragen, wenn man den Ton ausschaltet.“
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Giulia eröffnet nächsten Zickenkrieg
Zudem kommt Siegel im Dschungel alles andere als sympathisch rüber. Gestern erwischte es mal wieder Mausi Lugner. Sie wurde Opfer von Giulias Ösi-Witzen. Beispiel gefällig? "Was ist einen Quadratmeter groß, grau und zittert? Die österreichische Bundeswehr." Die ehemalige Wiener Society-Lady war nicht begeistert: "Ich bin stolz darauf, Österreicherin zu sein. Ich bin auch nicht dafür, ausländerfeindliche Witze zu reißen." Mausi musste aber noch ganz andere Späße einstecken, denn auch Ingrid gab einen Scherz zum Besten: “Was hat einen IQ von eins und steht an der deutsch-österreichischen Grenze? 180 Österreicher!“ Selbst Norbert Schramm hatte da mal was zu sagen: “Eine Blondine geht über die Grenze von Deutschland nach Österreich. Was passiert? In beiden Ländern steigt der IQ.“ Er knickte aber auch gleich wieder ein: “Ich habe auch einen Witz über Österreich gemacht und sehe ein, dass das nicht richtig war und möchte mich bei Dir und Österreich dafür entschuldigen.“ Ingrid sah die Sache entspannter: “Witze werden immer auf Kosten anderer gemacht, sonst wären es keine Witze. Davon lebt die ganze Witzindustrie!“
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Die Schatzsuche
Anschließend mussten Mausi und Ingrid zur Schatzsuche antreten. Ihre Aufgabe: Ein zerfallenes Rohrleitungssystem wieder herstellen. Die Bambusrohre mussten in der richtigen Reihenfolge zu einer Wasserleitung ineinander gesteckt werden, um dann ein Fass zu befüllen. Im vollen Fass wäre der Schlüssel dann oben geschwommen und der Schatz hätte befreit werden können. Doch Mausi merkte sofort: „Das ist eine reine Männeraufgabe!“ Und so ging von Anfang an alles schief. Es dauerte Stunden, bis es ihnen gelang, auch nur die erste Steckverbindung herzustellen. Ingrid wollte schon aufgeben, doch Mausi blieb stur. Sie schafften es auch… aber nur kurz, denn Mausi stieß versehentlich dagegen und die Arbeit war zunichte. Schließlich gaben sie auf. Die Stimmung ließen sie sich trotzdem nicht vermiesen. Im Gegenteil – Ingrid lachte ohne Unterlass über den eigenen Misserfolg. Eine Frau am Rande des Wahnsinns? Oder wie Nico Schwanz es ausdrückt: “Ein bisschen verbimmelt ist die schon.“
Was sonst noch passierte
Für Giulia war es insgesamt kein guter Tag. Die Spielregeln wurden verschärft. Ab sofort dürfen keine Zigaretten mehr gegen Essen getauscht werden. Die Tagesration beträgt für Raucher exakt fünf Zigaretten und die Nichtraucher haben nichts mehr zum Tauschen. Günther wurde Teamchef und genoss sein neues Amt: „Es ist geil, ein Teamchef zu sein. Man erfährt am Dschungeltelefon interessante Dinge.“ Heute heißt es dann “Kein Weg zurück“ für Peter Bond. Bei der neuen Dschungelprüfung wartet ein düsterer Tunnel mit vielen Überraschungen…
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Stefan Moser