08.03.2010, 09:11 Uhr | bas
Nelson Sangaré traf keinen Ton und flog bei DSDS. (Foto: RTL)
Tot gesagte leben länger: Dieser Spruch dürfte an diesem Abend auf DSDS-Kandidaten Manuel Hoffmann zutreffen. Nach seinem Auftritt bei der dritten Motto-Show drehte es sich bei eisigen Temperaturen um die "Happy Holiday Hits" – Stimmungsmucke war hier angesagt. Nach Manuels Auftritt mit "Lady (Hear Me Tonight)" von Modjo waren sich die Juroren Dieter Bohlen, Nina Eichinger und Volker Neumüller aber einig: Trotz Oma-Coachings sahen sie keine Stimmungsmache und den smarten Jüngling nicht in der kommenden Show. Dabei hatte er sich solche Mühe gegeben – denn er bewegte sich tatsächlich einmal zu seinem mittelmäßigen Gesang. Doch seine Tanzschritte konnten nicht überzeugen: „Mein Duschvorhang zu Hause bewegt sich besser“, lautete das vernichtende Urteil von Bohlen. Doch es kam anders als gedacht: In der Zitterrunde standen am Schluss Manuel Hoffmann und Nelson Sangaré. Nelsons Mutter hatte in dieser Sendung das erste Mal den Weg in die Show geschafft um ihrem Sohn zuzujubeln. Doch sie konnte nur noch Zeugin eines miesen Auftritts und seines wohlverdienten Abgangs werden. "Meine Mutter hat mich nervös gemacht", lautete seine Entschuldigung für das unerträgliche Geträller.
Aber Manuel Hoffmann überraschte nicht nur mit seinem Weiterkommen, sondern präsentierte auch noch einen fetten Knutschfleck an seinem Hals. Doch anstatt auszuplaudern, von dem der stammte, hüllte er sich in Schweigen und ließ nur verlauten, dass „es Spaß gemacht hätte“. Kim Debkowsi jedenfalls dementierte am Ende er Sendung noch schnell an Manuels Knutschfleck beteiligt gewesen zu sein. Doch vorher musste sich Kim an diesem Abend mal wieder in die Zitterrunde einreihen und hätte den Rauswurf genauso verdient wie Nelson: Sie traf bei Madonnas „La Isla Bonita“ kaum einen Ton, was Dieter Bohlen zu einem seinen gefürchteten Sprüchen anspornte: „Der Gesang war so emotional als wenn Desire Nick sich die Hornhaut von den Brustwarzen hobelt“. Doch damit nicht genug, denn hätte Bohlen ihr Geträller im Radio gehört, hätte er ins Radio getreten. Und so hart sein Urteil auch lautete – es war die ungeschönte Wahrheit. Dagegen überraschte Ines Redjen. „When Love takes over“ ließ sie zu ungeahnter Hochform auflaufen. Sie bewegte sich zwar keinen Zentimeter, um sich auf ihre Stimme konzentrieren zu können, aber dafür war ihr Gesang zumindest erträglich.
Für Menowin Fröhlich war dieser DSDS-Abend ein ganz besonderer – dieses Mal nahm sogar seine Mutter im Publikum Platz und feuerte ihren hochbegabten Spross an. Gerade mal einen Tag zuvor kam Menowins Mutter aus dem Gefängnis frei, düste nach Köln, um ihren Jungen auf der Bühne zu sehen. Wegen Drogenbesitzes habe sie vier Jahre absitzen müssen, berichtete Menowin der "Bild"-Zeitung. Auch wenn Menowin tatsächlich eine sagenhafte Stimme besitzt und dieses Mal mit „Maria, Maria“ von Santana für sonnige Stimmung sorgte – die Geschichten, die sich um sein junges Leben ranken, werden von Sendung zu Sendung kurioser: Er selbst kam erst kurz vor den DSDS-Castings aus dem Knast. Dann wird bekannt, dass er aus dem Gefängnis geflohen war und sich lange Zeit auf der Flucht befand. In dieser Zeit zeugte er mit seiner Ex-Freundin sein Söhnchen. Dann berichtete er in der zweiten Motto-Show von zwei weiteren Wonneproppen – seinen süßen Töchtern. Und jetzt kommt Mama Menowin um die Ecke, die ebenfalls hinter schwedischen Gardinen saß. Bei diesem Mann kommen einfach alle Attribute eines zukünftigen Superstars zusammen: Chaotische Familienverhältnisse und ein glockenklares Stimmchen – das ist der Stoff aus dem in heutigen Zeiten Starträume sind. Vorbilder, die die Jugend von heute offenbar vergöttert. Und er hat es damit wieder einmal geschafft – die Zahl seiner Anrufer katapultierten ihn in die nächste Runde der DSDS-Mottoshows.
Er ließ keine Wünsche offen: Mehrzad Marashisorgte mit „Fresh“ von Kool and the Gang trotz eisiger Außentemperaturen für heißes Sommerfeeling bei den Zuschauern von DSDS. Im coolen Outfit und mit einer sagenhaften Show fegte er seine Mitstreiter an diesem Motto-Abend aus dem Rennen. Locker-flockig fegte er mit zwei Tänzern über die Bühne und trällerte lässig den altbekannten Sommerhit. „Heute bekommst Du die volle Punktzahl“, schwärmte Jurorin Nina Eichinger. Und selbst Bohlen war von den Socken: „Deine Tanzeinlage war Sondersahne.“ Doch auch seine kleinen Schwächen blieben dem Pop-Titan nicht verborgen: “Du warst ganz schön am japsen – und hast eine extra Pause zum Luft holen eingelegt“. Da lag er wohl nicht ganz falsch. Der leidenschaftliche Hobby-Koch Mehrzad erzählte selbst von seinen paar Pfunden Übergewicht, die er noch zum Schmelzen bringen will. Da könnten seine Tanzeinlagen einen guten Beitrag leisten. Wegen Nervenflattern dürfte Mehrzad jedenfalls kein Gramm verlieren, denn ohne Mühe kam er als erster der acht Kandidaten in die angestrebte nächste Runde.
Er ist zwar nur so groß wie eine Parkuhr, hat ein überdimensioniertes Selbstbewusstsein und hält sich für den größten Entertainer der Nation. Thomas Karaoglan brachte mit „Mamacita“ von Mark Medlock Sommerstimmung ins DSDS-Studio. Doch er bekam einen kleinen Dämpfer von er gnadenlosen Jury. Dem 16-Jährigen „ging offenbar der Stift“, wie Volker Neumüller zurecht feststellte. Auch mit coolen Sprüchen konnte er den Eindruck nicht mehr verbessern und kassierte auch von Bohlen einen kleinen aber deutlichen Rüffel: „Bei den Strophen hättest Du mehr Sonnenmilch saufen sollen.“ Wie wahr, denn dann hätte der kleine Möchtegern-Star vielleicht mehr Töne getroffen. Doch seine Fans blieben der „kleinen Kinderüberraschung“ treu und schubsten ihn direkt in die nächste Motto-Show. Sein Zimmernachbar und großer Ziehbruder Helmut Orosz legte auch keine Glanzleistung hin, fiel aber auch nicht komplett durch. „Guter Auftritt“ war die einhellige Meinung des knallharten Jury-Trios. Dem kann nur beigepflichtet werden – sie rissen die Zuschauer nicht vom Hocker, waren aber auch nicht so ein unerträglicher Angriff auf die Gehörknöchelchen wie ein Nelson oder eine Kim. Hätte ich die Sendung nicht sehen müssen, hätte ich spätestens bei diesen beiden Kandidaten lieber den Stecker gezogen und mich einem guten Buch zugewandt.
bas
Donato M. schrieb:
am 22. März 2010 um 14:31:54
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kandidaten bei DSDS
Ich finde das DSDS Sendung ist sehr lustig, ob wol diesmal der Bohle zu wenig sprüche losgelassen hat, zu den
Kandidaten, manchen können gut singen, aber manchen wissen nicht mal was das ist, Kim ist eine unsimpatisches Mensch, sollte sich lieber seine zahn anfertigen lassen, finde ich,,,, und der checker, ist eine arrogantes kind mer nicht, diese beide sollten rausfliegen und nicht die anderen die singen können; dass ist meine mainung von Samstabend denn dass ist nicht richtig, Mit SG Dona
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Ingeborg schrieb:
am 18. März 2010 um 20:20:09
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Bohlen
Mach deine Augen auf Dieter,kommt mir bald vor Bohlen hätte mure vor Menowin,schmeiss ihn raus.lass die kleine Kim ; Checker oder
Helmut gewinnen,rest ist schrott.Werde mir die letzten dsds Sendungen nicht mehr anschauen,kann diese brutale Knastfre... nicht mehr sehn.
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Ingeborg schrieb:
am 18. März 2010 um 20:04:28
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Menowin
Hat Bohlen keine Augen im Kopf,Schleim hier und her.Menowin muss weg der steckt voller Raffienes sein Gesichtsausdruck allein sagt
alles.Plötzlich kommt Mutter aus dem Gefängnis,dann dies und das,hauptsache in den Medien.Von den anderen hört man nicht sollche Sachen,und wie sieht der sich an, wie ein Hipp-Hopper und die Lieder passen nicht dazu.Der Checker dahin offenes Gesicht und Meinung, sowie die kleine Kim erlicher Gesichtsausdruck und immer schick angezogen Bohlen mach die Augen auf!.
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