06.04.2010, 10:43 Uhr | bas
Kim Debkowski ist raus. (Bild: imago)
Die Männer machen den Titel "Deutschland sucht den Superstar" nun unter sich aus. Kim Debkowski wurde von den Zuschauern ausgezählt – adieu Kim "Gloss", wir werden die Samstäglichen Beratungsstunden rund ums Tussi-Dasein vermissen.
Nun ist auch das letzte Mädchen bei "Deutschland sucht den Superstar" ausgeschieden: Kim Debkowski muss die Koffer packen und dem DSDS-Loft den Rücken kehren. Damit stehen Überraschungskandidat Manuel Hoffmann, Menowin Fröhlich und Mehrzad Marashi am kommenden Samstag im Halbfinale. Das Motto "Neu gegen Alt" hat der süßen 17-jährigen Kim an diesem Abend bei RTL leider kein Glück gebracht: "Evacuate The Dancefloor" und "Yes Sir I Can Boogie" brachten ihr das Aus – und an ihren Outfits lag es bestimmt nicht. Volker Neumüller brachte ihr Defizit auf den Punkt: "Meine Augen wollen mehr sehen, als meine Ohren ertragen können." Dies galt jedoch nur für den ersten Titel. Bei "Yes sir I Can Boogie" konnte sie die Jury mit Dieter Bohlen, Nina Eichinger und Volker Neumüller überzeugen – da saß plötzlich wieder jeder Ton. Sie hatte gekämpft, hart an sich gearbeitet und sich jedes Mal eine tolle Performance ausgedacht – das gab Fleißpunkte der Jury. Doch auch dieses Lob half ihr nichts. Die Zuschauer kickten die erkältete Kim aus dem Rennen, direkt ins heimische Bett. Wobei ein anderer Kandidat den Rauswurf noch viel mehr verdient hätte
Was ist denn nur mit Menowin los? Das dürften sich nicht nur seine eingefleischten Fans gefragt haben. Der talentierte Ex-Knasti war die Hälfte der Woche aus dem DSDS-Loft verschwunden – er erschein nicht zu den Proben und war für niemanden erreichbar. So kam es noch kurz vor Start des DSDS-Abend zur ersten Zitterrunde: Würden alle vier Kandidaten auf der Bühne stehen, hatte Menowin doch noch den Weg in die Show gefunden? Der Startschuss fiel, und Manuel, Kim, Mehrzad und auch Menowin trällerten auf und hüpften über die Bühne. Die angekündigten Versöhnungsgespräche zwischen dem "verlorenen Superstar-Sohn" und den restlichen Kandidaten hatten offenbar gefruchtet. Es wurde nach jedem Auftritt wieder gekuschelt und geherzt, gedrückt und aufgemuntert. Das Publikum hielt sich allerdings nicht an den zurückgewonnenen Friedenszustand. Die jeweiligen "Gegner" überhäuften Menowin und Mehrzad bei ihren Auftritten mit "Buh"Rufen. "Unfair", wie Menowin befand und forderte das Publikum auf, dies zu beenden. Vom Saulus zum Paulus – als barmherzigen Samariter hatte der 22-Jährige an diesem Abend jedenfalls mehr Erfolg als in seiner Rolle als Sänger.
Bei seinem Solo-Auftritt bewahrheiteten sich alle Befürchtungen: Menowin fehlte bei "Ayo Technology" der Text und er fand bei dem altbekannten Hit "Celebration" den Einstieg nicht. Ein peinlicher Auftritt, der vor dem Hintergrund der vergangenen Woche nicht verwunderte. Während die anderen drei Kandidaten an ihren Darbietungen hart arbeiteten, hatte Menowin wohl Wichtigeres vor und glänzte vor allem mit Abwesenheit. Das rächte sich eiskalt und es hagelte harte Kritik von der Jury. "Du trittst Dein Talent und Dein Glück mit Füßen. Ich bin echt enttäuscht", urteilte Bohlen. Und für die miserable Qualität der Auftritte, die der 22-Jährige ablieferte waren diese Beurteilungen noch zu gut. Da muss der selbst erklärte Superstar aber aufpassen, dass sein Hochmut ihm nicht noch einen tiefen Absturz beschert.
"Wer bist Du?", fragte Nina Eichinger nach dem zweiten Auftritt von Manuel Hoffmann. Und des war wirklich kaum zu glauben, dass es der gleiche Kandidat war, der vor wenigen Wochen noch verkrampft auf der DSDS-Bühne stand und von seiner Oma Tipps für seinen Auftritt entgegen nahm. Der süße Sänger kam bei seinem Song "A Walk In The Park" voll in Fahrt und legte eine flotte Sohle aufs Parkett. Mit seinen Background-Tänzerinnen heizte er Publikum und der Jury ein. Der erfror vor Erstaunen das Lächeln im Gesicht. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet, und es war einfach toll. "Er kann auch tanzen. Am Anfang erinnerten mich Deine Bewegungen an einen Frosch im Vanillepudding", sagte Bohlen. Und er setzte noch einen drauf und erklärte Manuel zum Sieger der 1. Runde des Abends: "Balladen sind Dein Ding". Und er hatte mit "Chasing Cars" wirklich für Gänsehaut-Feeling vom Feinsten gesorgt. Da steigt die Spannung auf den nächsten Samstag: Schafft der fleißige Jüngling vielleicht das Unglaubliche und kickt noch auf der Zielgeraden einen der beiden Favoriten aus dem Rennen?
Mehrzad Marashi war der Kandidat bei dem man eigentlich nur ein Weiterkommen erwartete. "Crazy" und "Unchained Melody” beförderten ihn in den DSDS-Olymp. "Du bist ein Garant für Qualität", sagte der Poptitan Bohlen. An dem 29-Jährigen war einfach nichts auszusetzen. Der Gesang ließ nichts zu wünschen übrig, der Fleiß von Mehrzad wurde vom Publikum belohnt, das ihn direkt ins Halbfinale bei DSDS beförderte. "Mein Herz hat geweint", urteilte Volker Neumüller nach seiner Darbietung von "Unchained Malody". Das Viertelfinale des diesjährigen DSDS-Wettbewerbs war ein Bad der Gefühle: Positive Überraschungen ließen das Herz vor Freude hüpfen, während unerwartete Niederlagen manch Kandidaten in ein tiefes Tal der Enttäuschung gerissen haben muss. Nur eins scheint seit diesem Abend klar zu sein: Der kommende Superstar wird männlich sein – und es kann jeder der drei Halbfinalisten werden.
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bas
Carlos schrieb:
am 4. April 2010 um 14:35:10
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jenny
mal ehrlich, wo hat Menowin das schwer? Wohnt im Hotel, kann sich täowieren lassen ( so ein Ding kostet mal leicht locker ein paar
Hunderter) tanzt den Leuten auf der Nase rum. So gut wie bei DSDS ging es dem Typen mit Sicherheit noch nie in seinem Leben. Und das alls ohne einen Finger zu krümmen. Andere müssen für das was sie tun Leistung bringen.
Wirklich schweres Leben...............
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Lara schrieb:
am 4. April 2010 um 14:29:34
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@Helen
Das ist ja genau das was ich sage. Eine 3. Chance wird er nicht bekommen, obwohl ich ohnehin der Meinung bin, dass er die 2. Chance
schon vergeigt hat, aber manche Zuschauer sehen das wohl anders :-)) Und diese Mitleidstour nervt irgendwie.... Aber auch darauf fallen "Fans" wohl rein....
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Helen schrieb:
am 4. April 2010 um 14:25:16
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@Lara
auch ein "Selbsternannter Superstar" muss Prioritäten setzen. Seine Tante hat sicher Leute die sich um sie kümmern. Was kommt als
nächstes? Er hat auch noch drei Kinder. Entweder ich zieh was durch, und das dann ohne wenn und aber. Oder ich mach nicht mit, Punkt. Er hatte Zeit Interviews zu geben, er hatte Zeit ins Tatoo Studio zu gehen. Es gibt im Showgeschäft keinen Mitleidsbonus. Weder als Exknacki noch armer Papa der drei Kinder zu versorgen hätte. Soll sich einen anständigen Job suc
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