15.03.2011, 09:42 Uhr | CK
DSDS-Nesthäkchen Sebastian Wurth wurde am Samstag aus Jugendschutzgründen ins Publikum verbannt. (Foto: RTL / Stefan Gregorowius)
Millionen DSDS-Zuschauer dürften sich am Samstagabend gewundert haben: Denn plötzlich saß Nesthäkchen Sebastian Wurth nicht mehr bei seinen DSDS-Kollegen auf der Bühne, sondern auf einem goldenen Sessel im Publikum. Grund dafür ist das strenge Jugendschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen. Denn Sebastian ist erst 16 Jahre alt und darf deshalb nicht nach 22 Uhr arbeiten. So weit, so gut. Doch warum bloß sind die Gesetzeshüter erst jetzt auf den Missstand in der RTL-Show aufmerksam geworden? Immerhin läuft DSDS schon eine ganze Weile - und immer wieder waren minderjährige Kandidaten dabei. Auch RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer zeigte sich gegenüber "bild.de" verwundert: "Dass Sebastian ab 22 Uhr nicht mehr auf der Bühne stehen und nur noch im Publikum sitzen darf, ist eine Auflage des Amtes für Arbeitsschutz. Diese kommt für uns in der vierten Live-Show der inzwischen achten Staffel von DSDS sehr plötzlich und überraschend."
Man bemühe sich gemeinsam mit Sebastians Eltern um eine Lösung, so die RTL-Sprecherin. Doch diese Lösung zu finden, könnte schwerer werden als erwartet. Denn wie "bild.de" berichtet, trat Sebastian zwar nicht mehr nach 22 Uhr auf. Doch RTL drehte und sendete ein Interview nach der Sperrstunde mit ihm - und dafür drohe ein Ordnungsgeld von 15.000 Euro. Nicht nur das: Es könnte sogar sein, dass der 16-Jährige zukünftig nicht einmal mehr bis 22 Uhr auftreten darf. Denn selbst das ist eine Sondergenehmigung - und die könnte das Amt verweigern. Dann wäre für Sebastian schon um 20 Uhr Arbeitsschluss, also bevor DSDS überhaupt begonnen hat.
Selbst für den Fall, dass Sebastian auch weiterhin bis 22 Uhr auftreten kann: Seine Verbannung von der DSDS-Bühne ins Publikum nach der Sperrstunde nimmt der Show den Pep. Vor allem wenn der 16-Jährige ins Finale käme oder gar die Staffel gewinnen sollte, wäre die Abschlussshow ziemlich dröge. Denn der Mädchenschwarm dürfte weder seinen Gewinnersong singen, noch ein Interview geben oder Fotos machen lassen. Deshalb arbeitet RTL laut "bild.de" fieberhaft an einer Lösung. Angeblich wird für den Fall von Sebastians Finaleinzug sogar daran gedacht, die Show nach Holland zu verlegen. Denn dort sind die Jugendschutzgesetze nicht ganz so streng. Kaum vorstellbar, dass es wirklich so weit kommt. Doch dass die Gesetzeshüter es ernst meinen, bekam ja auch schon der 17-jährige Fußballer Julian Draxler zu spüren. Dessen abendliches Auflaufen für Schalke sorgte in den vergangen Wochen für Schlagzeilen, Diskussionen und Verbote - und dürfte wohl erst die Jugendschützer bei DSDS auf den Plan gerufen haben.
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Quelle: t-online.de
blabla schrieb:
am 14. März 2011 um 19:30:23
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Jugendschutz
Außerdem sollte man einen 16-Jährigen Jugendlichen selber entscheiden lassen können, ob er es sich zumuten kann, noch zu
solchen Zeiten aufzutreten. Man kann jemandem doch nicht verbieten, sich auszufalten und sein Hobby auszuüben.
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tomtom schrieb:
am 14. März 2011 um 19:30:14
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Schulpflicht
Man kann nicht einerseits den Eltern von Schulschwänzern ein Ordnungsgeld aufbrummen während bei DSDS anscheinend die
gesetzliche Schulpflicht für die Teenies über Wochen ausgesetzt wird. Deshalb sollte die Teilnahme erst ab 18 sein.
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Yannic schrieb:
am 14. März 2011 um 19:28:42
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Haha
Hab schon lang nicht mehr so einen Schwachsinn gehört. Überall hängen Jugendliche rum und trinken und das interessiert die en sch***
und hier machen sie dann so einen Aufstand, echt lächerlich
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