23.02.2009, 09:06 Uhr | Stefan Moser
Für Sarah stellte das Singen mit Schlange eine echte Herausforderung dar. (Foto: RTL)
Unverhofft kommt oft: Nachdem beim Recall in Köln nur noch 37 von 120 Kandidaten übrig waren, ließ Dieter Bohlen die Katze aus dem Sack: “Wir wollen von Euch wissen, wer an seine Grenzen geht, und wer Durchhaltevermögen hat “. Dann folgte die große Überraschung: “Wir fliegen nach Teneriffa“. Vom Flughafen Düsseldorf ging es direkt ins “DSDS-Camp“. Ähnlich wie bei den “Popstars“ geht man jetzt also auch bei RTL in ein Auswahlcamp. Für viele der Kandidaten war es die erste richtige Auslandsreise und dann gleich so ein Hammer. 3820 Kilometer von Deutschland entfernt wartete ein 5-Sterne-Hotel. Einige Kandidaten konnten ihr Glück gar nicht begreifen. “Ich fühl mich wie im Traum“ oder “ich kann es gar nicht fassen“ waren nur zwei der überglücklichen Stimmen. Doch wer jetzt auf einen Erholungsurlaub gehofft hatte, der wurde bitter enttäuscht. Was die Kandidaten auf der Insel erwartete, übertraf alles. Die Frauen mussten zusammen mit einem Python ein Lied präsentieren und die Männer hingen in 20 Meter Höhe mit dem Kopf nach unten an einem Seil.
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Gabriella und die Schlange (Foto: RTL)Nach der Ankunft im Hotel lag auf dem Bett schon ein Brief, in dem der Titel für den nächsten Tag angekündigt wurde, mit dem Hinweis, dass der Song auf eine ganz besondere Weise präsentiert werden soll. Keiner der Kandidaten ahnte, was kommen würde. Am Morgen wurden die Mädchen dann im Bikini zum Pool bestellt. Dort wartete schon ein 2,60 Meter langer und 16 Kilo schwerer Python. Wie Britney Spears sollten die Mädchen mit der Schlange um den Hals den Song präsentieren. War das noch DSDS oder schon das Dschungelcamp? Celma durfte als erste ihre Panikattacken ausleben. Sie drohte zu scheitern, doch dann biss sie sich durch. Gabriella fing nicht schlecht an, doch dann bewegte sich die Schlange in Richtung ihres Kopfes - und da war es vorbei. Auch bei Ursula James sorgt der Python für einen kompletten Textausfall.
Kopfüber in 20 Metern Höhe singen - und das mit Höhenangst. Holger meisterte die Aufgabe bravourös, wenn auch gesanglich nicht einwandfrei. (Foto: RTL)Für die Männer gab es keine Schlange, dafür aber eine andere Herausforderung: Sie mussten sich kopfüber von einer Hebebühne in 20 Meter Höhe abseilen lassen und dabei “I Believe I Can Fly“ von R. Kelly singen. Marc Jentzen musste als erster in die Höhe und schlug sich stark. Ganz anders Holger Göpfert. Der Entertainer kann ja schon im Stehen nicht richtig singen - und das wurde kopfüber nicht besser. Auch Dominik Büchele hatte Schiss: “Ich spüre mein Herz nicht mehr.“ Er biss sich jedoch durch. Letztlich bekamen es alle mehr oder weniger gut hin, sehr zur Freude der Jury.
Stefan Moser
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