24.06.2010, 10:01 Uhr | CK / Nibo / demo
Ein anderer in der Rolle des Jack Sparrow als Johnny Depp? Kaum vorstellbar! (Fotos: Cinetext)
Ein "Fluch der Karibik"-Film ohne Johnny Depp? Das scheint kaum vorstellbar. Schließlich ist Depps geniale Darstellung des charmant-schrägen Captain Jack Sparrow wohl der Hauptgrund für den Erfolg der Piratenreihe, von der gerade ein vierter Teil gedreht wird. Doch um ein Haar wäre nicht Depp zum verrückten Freibeuter geworden, sondern Klamauk-Komiker Jim Carrey. Der hätte die Rolle sicher wie üblich mit Grimassen statt Charisma gefüllt. Wer weiß, ob es dann überhaupt mehr als einen "Fluch der Karibik"-Reihe gegeben hätte? Doch auch andere Kultcharaktere hätten ein ganz anderes Gesicht haben können - wer ursprünglich für die Rollen von "Terminator" und Co. vorgesehen war, verraten wir in unserer Foto-Show!
Hollywoodstar Matt Damon etwa dürfte sich heute schwarz ärgern - denn er lehnte die Hauptrolle in James Camerons 3D-Kinohit "Avatar" ab. Bevor sein Kollege Sam Worthington überhaupt ins Spiel kam, hatte man die Rolle des Jake Sully zunächst dem "Bourne Identity"-Darsteller angeboten. Doch der hatte einen zu vollen Terminkalender, so dass Sams große Stunde schlug - und der Australier schlagartig zum Megastar wurde.
Ein Megastar ist auch Bruce Willis - danke seiner Rolle als Polizist John McLane in den mittlerweile vier "Stirb langsam"-Filmen. Es gibt einfach niemanden, der so schön blutverschmiert und total zerschunden gegen ganze Horden schwer bewaffneter Terroristen ankämpfen kann. Gleichzeitig ist McLane, der sich immer nur zur falschen Zeit am falschen Ort befindet, jedoch auch ein Held, mit dem sich der Mann von der Straße identifizieren kann. Umso erstaunlicher, dass die Rolle eigentlich dem muskelbepackten Terminator Arnold Schwarzenegger zugedacht war. Der hatte allerdings keine Lust. Nach weiteren Anfragen bei Sylvester Stallone und Film-Saubermann Richard Gere landete man schließlich bei Willis - und erschuf einen neuen Typ Action-Star: den verwundbaren Held mit menschlichem Makel.
Doch nicht nur Männer schreiben Filmgeschichte. Was wäre "Basic Instinct" ohne den Sexappeal von Sharon Stone? Fast hätte die Welt es erfahren, denn die Rolle der Eispickel schwingenden Schriftstellerin Catherine Tramell wurde vor Stone einer ganzen Reihe Hollywood-Schönheiten angeboten. Zum Beispiel Meg Ryan, Michelle Pfeifer oder der bereits Erotik erprobten Kim Basinger ("9 1/2 Wochen"). Doch sie alle lehnten ab. Und so war es Sharon Stone vergönnt, sich von Regisseur Paul Verhoeven beim legendärsten Beinüberschlag der Kinowelt in Szene setzen zu lassen.
Quelle: t-online.de
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