25.03.2011, 10:20 Uhr | dpa / dapd
Lena räumt bei der Echo-Verleihung ab. (Foto: dapd)
Es ist das Klassentreffen der Popbranche: Bei der Echo-Gala begegnen sich seit 20 Jahren die Schlachtrösser der Zunft und die Neulinge - von Peter Maffay (61) bis Lena (19) waren auch dieses Mal fast alle Altersklassen dabei. Und Lena räumte bei der Verleihung in Berlin gleich zwei Echos ab - als Newcomerin und beste Sängerin. Die junge Frau aus Hannover, die für fünf Preise nominiert war, wirkte ziemlich abgeklärt, von der Aufregung in Oslo war nicht mehr viel zu spüren. "Es ist so schön", sagte sie. "Ich hab' so Herzklopfen und meine Hände zittern." Der Echo sei etwas "tierisch Großes". Dann zählte sie Freunde und Förderer auf und besann sich dann: "Ich hör' jetzt auf, sonst langweile ich Euch alle noch". Die Highlights der Verleihung sehen Sie in der Foto-Show.
Die Band Unheilig mit dem Sänger "Der Graf", die erstmals beim Echo angetreten und gleich mit sieben Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen war, bekam drei Preise: in der Kategorie Rock/Alternative national und für das Album des Jahres ("Große Freiheit"). Am Mittwochabend hatte das Unheilig-Produzententeam bereits einen Echo erhalten. Der Echo zeige, wie viele Menschen seine Musik hörten, so der "Graf". Er sei mit dem, was er träume und fühle, nicht allein. Vor der Verleihung hatte sich der Musiker auf dem roten Teppich noch sehr zurückhaltend gegeben: "Ich fühle mich ein bisschen wie der kleine Junge aus Aachen, der dabei sein darf." Zwei Echos gab es zudem für Ich + Ich. Das Duo Adel Tawil und Annette Humpe bekam die Trophäe als erfolgreichste Gruppe national Rock/Pop und als bester Live-Act national. Amy MacDonald bedankte sich auf Deutsch für den Preis als beste internationale Künstlerin. Bester nationaler Künstler Rock/Pop wurde Star-Geiger David Garrett.
Lena plauderte, Rene Mareks Maulwurf stotterte und Robbie Williams schwieg: Bei der Echo-Verleihung fehlten manchen Künstlern die Worte, andere Stars konnten vor so viel Freude kaum mit dem Danken aufhören. Zu ihrer Leistungsschau in den Messehallen unter dem Funkturm bemühte sich die deutsche Musikbranche um Gala-Glamour und etwas Geschichte, blickte auf ihre Gründerjahre vor zwei Jahrzehnten zurück und feierte sich selbst mit Veteranen wie Take That, Herbert Grönemeyer, Annette Humpe, Gianna Nannini - und mit Peter Alexander aus dem Jenseits. Gitte, Götz Alsmann und Till Brönner erinnerten sich im bewegendsten Moment des Abends an den im Februar gestorbenen Sänger, Schauspieler und Moderator. Und kurz erschien der Österreicher auf der Leinwand.
Ein Höhepunkt der Verleihung war die Ehrung von Annette Humpe für ihr Lebenswerk - mit Ideal und ihrer Schwester Inga prägte sie wie kaum eine andere die Neue Deutsche Welle. Sie habe gezeigt, dass man der deutschen Sprache "den klebrigen Beigeschmack" nehmen könne, wie sie Laudator Max Raabe in seiner Liebeserklärung lobte. "Klug, rotzfrech und warm", sei sie, "ein Segen für die deutsche Popmusik". Humpe sagte in ihrer Rede, sie wolle sich bei einer Stadt bedanken, die sie vor 35 Jahren aufgenommen, sie inspiriert habe und die sie nie mehr verlasse: "Berlin, ich danke dir". Obwohl die Musikerin nur noch ungern auf der Bühne steht und sich daher auch bei Ich + Ich zurückgezogen hatte, sang sie zusammen mit Adel Tawil, der Band Selig und Max Raabe ihren alten Ideal-Hit "Berlin".
In der internationalen Newcomer-Kategorie machte das britische Synthie-Pop-Duo Hurts das Rennen. Hit des Jahres wurde 14 Jahre nach dem Tod des hawaiianischen Sängers Israel "Iz" Kamakawiwo'ole dessen Song "Over the Rainbow". Die Familie des Musikers bedankte sich per Videobotschaft. Der Radio-Echo ging an die Band Silbermond, die 2005 ihren ersten Echo bekommen hatte und damals als Newcomer ausgezeichnet worden war.
In der Kategorie Volkstümliche Musik ging der Preis an die Amigos. In den Vorjahren hatten regelmäßig die Kastelruther Spatzen die Trophäe mit nach Hause genommen - insgesamt 13 Mal. Erfolgreichste Schlagersängerin wurde Andrea Berg, die ihren sechsten Echo bekam.
Lautstark, schrill, flott - in der Drei-Stunden-Show zog Moderatorin Ina Müller alle Register, sparte nicht an schlüpfrigen Anspielungen ("Ich hoffe, das ist jetzt ihr Hausschlüssel"), spielte mit Kai Pflaume einen Heiratsantrag durch und forderte einen eher zurückhaltenden Robbie Williams heraus, zu ihr aufs Podium zu springen - Zeit zum Innehalten blieb da kaum.
Quelle: dapd , dpa
Echo schrieb:
am 10. September 2011 um 12:25:52
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Fazit
der Echo ist genauso wichtig,als wenn bei der Herbstkirmes die Weinkönigin gekrönt wird.Viel warme Luft um Nichts,solche Foren nerven
einem die letzten Nerven.
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Josie schrieb:
am 29. März 2011 um 08:48:28
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Lena
Lena ist voll geil,der steht noch alles offen :-) Sie ist keine dieser blöd-billigen-Weiber die sich immer gleich ausziehen müßen um
was zu erreichen,sondern macht was sie gut kann,Singen ;-) Lena Du bist die BESTE !!!!! :-)
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Kein Lea Fan schrieb:
am 28. März 2011 um 15:59:53
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Aufhören!
Bitte schnellstens aufhören! Die geht mir so etwas von auf den Sack mit Ihrem
Krass und Geil geblubber!
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