04.04.2008, 11:09 Uhr
Reichtum, Anerkennung und Ruhm - davon träumen sicher nicht nur die Teilnehmer der fünften Staffel "Deutschland sucht den Superstar", die momentan auf RTL läuft. Doch der Erfolg der Castingshow-Sternchen ist nur selten von Dauer. Elli Erl, Tobias Regner, Martin Stosch, Lisa Bund - sie alle tun sich mit ihren Karrieren äußerst schwer. Und auch der Sieger der ersten Staffel, Alexander Klaws, hatte es in den letzten Jahren nicht immer leicht. Nach den anfänglichen Erfolgen wurde es stiller um ihn, sein letztes Album "Attention" blieb 2006 hinter den Erwartungen zurück. DSDS sei eben "Fluch und Segen zugleich", erklärt Alexander im Interview mit T-Online. Letztendlich müsse man sich davon über die Jahre hinweg freikämpfen. Und genau das versucht Alexander nun wieder. Mit neuer Plattenfirma, erwachsenerem Stil und neuen Zielen meldet sich der 24-Jährige zurück, sein Album "Was willst du noch?" ist ab sofort im Handel erhältlich. Warum Alexander Klaws sich von Dieter Bohlen getrennt hat, wie er Mark Medlock findet und warum er auf keinen Fall noch mal bei DSDS mitmachen würde, lesen Sie in der Klick-Show!
Klick-ShowInterview mit Alexander Klaws
Foto-ShowWas wurde aus den Castingstars von gestern?
Foto-Show So viel verdienten die Castingstars
MusicloadAlexander Klaws - "Was willst du noch?" herunterladen
Alle sagen: "Die Casting-Stars können doch nix"
Mit seiner Castingshow-Vergangenheit hat Alexander abgeschlossen - als "Schwiegermamas Liebling" will er jedenfalls nicht mehr gelten. Er würde auch jetzt nicht noch mal bei DSDS mitmachen, da er in den letzten Jahren schwer mit seinem Image zu kämpfen hatte. "Über die Casting-Stars wird doch immer gesagt, die können ja nix, die kriegen alles hinten rein geschoben". Über den aktuellen Superstar Mark Medlock sagt er: "Mark ist ein toller Sänger. Ich glaub sogar, er kann noch viel mehr, als er bis jetzt gezeigt hat. Mich würde interessieren, wie weit er mit Jazz- oder Soulmusik kommen würde und nicht immer nur die Songs von Dieter singen würde."
"Keine seelenlose Musik mehr"
Alexander Klaws ist sehr glücklich darüber, dass er Produzenten gefunden hat, bei denen er sich voll und ganz in die Musik einbringen kann. Bei seiner Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen - die ersten beiden Alben wurden von dem "Pop-Titan" produziert - durfte er nur komplett fertige Songs singen, was er irgendwann als "seelenlos" empfunden hat. Man hört es dem neuen Album an, dass eigenes Herzblut drin steckt, auch wenn man Klaws den netten, unverbindlichen Popstil wohl nie so ganz austreiben kann. Sein Produzententeam hat dem 24-Jährigen aber zum Glück so abwechslungsreiche, eingängige und teilweise erstaunlich groovige Songs (Anspiel-Tipps: "Es wird immer Liebe sein", "Ich erinner' mich", "Welt" oder "Schönes Leben") auf den Leib geschrieben, dass man darüber gut hinweghören kann.
Deutsch steht ihm gut
Dass Alexander auf Deutsch singt - Erfahrungen damit sammelte er schon bei seinem Engagement im Musical "Tanz der Vampire" - tut seinen Songs ebenfalls gut, da es ihm gelingt, die Texte glaubwürdig und gefühlvoll rüberzubringen. Den Text zu "Ich war immer bei dir" hat erselbst mitgeschrieben und dabei die Trennung von seiner Exfreundin verarbeitet."Was willst du noch?" ist immer noch ein reines Popalbum - aber eines, an dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. So kann Alexander Klaws gerne weitermachen.
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