25.06.2010, 08:23 Uhr | SaWo, dpa
Michael Jackson: Sein erster Todestag. (Foto: Reuters)
Sein Tod schlug ein wie eine Bombe - überall auf der Welt herrschte innerhalb weniger Stunden Fassungslosigkeit, Entsetzen, Aufruhr. Michael Jackson, der King of Pop, starb im Alter von nur 50 Jahren an einer Überdosis Propofol, die sein Hausarzt ihm verabreichte. Der 25. Juni 2009 war einer dieser Tage, an denen man das Gefühl hat, dass die Welt plötzlich stillsteht und es nur noch ein Thema gibt. Ein ganz großer Stern im Popbusiness war plötzlich nicht mehr da und es entstand ein Hype, wie es ihn nicht einmal zu seinen Lebzeiten gegeben hatte. Wochenlang bestimmte kein anderes Thema die Titelseiten der Magazine, es wimmelte nur so von Schlagzeilen über Jacksons Tod.
Von Mutmaßungen bis hin zu Anschuldigungen war in der Presse alles vertreten. Jacksons Tod - eine einzige Inszenierung, behaupteten böse Zungen, eine gerechtfertigte Glorifizierung sagten die anderen. Die Schlagzeilen rissen monatelang nicht ab, schon deshalb, weil sich die Spanne von Jacksons Tod bis zur Bestattung im September über zehn Wochen hinzog. Da waren die Spekulationen um die Ursache seines Todes, das Rätsel um seinen Leichnam, die Grabstätte, der Streit in der Familie Jackson und das Sorgerecht für die Kinder Prince, Paris und Blanket, jetzt 13, 12 und acht Jahre alt, die gemäß Testament der Matriarchin des Jackson-Clans, Katherine (80), zugesprochen wurden.
Die Trauerfeier im Staples Center im Juli fesselte allein in den USA über 30 Millionen Menschen an den Fernseher. Angehörige, Freunde und Superstars wie Mariah Carey, Lionel Richie und Stevie Wonder sagten dem Toten - in einem vergoldeten Sarg gebettet - ein letztes Goodbye. Nelson Mandela bezeichnete Jackson in einem verlesenen Grußwort als einen "Giganten". Alle weinten, als Tochter Paris auf der Bühne schluchzte: "Daddy war der beste Vater, den man sich vorstellen kann. Ich wollte nur sagen, dass ich ihn so sehr liebe." Chaos, Krawalle und der befürchtete Ansturm von Hunderttausenden, die ihrem Idol nahe sein wollten, waren ausgeblieben.
Trauer, Entsetzen, Fassungslosigkeit: Michael Jacksons starb vor einem Jahr. Das Jahr eins nach Jackson
Am 29. August 2009 feierten Fans rund um den Globus den Tag, an dem Jackson 51 Jahre alt geworden wären. Nur 24 Stunden zuvor hatten die Gerichtsmediziner in Los Angeles den amtlichen Befund der Obduktion vorgelegt: Eine "akute Vergiftung" mit dem Narkosemittel Propofol, dessen Wirkung durch Beruhigungsmittel noch verstärkt wurde, löste sein Herzversagen aus. Am 3. September wurde Jackson auf dem Prominenten-Friedhof Forest Lawn Memorial Park in Glendale bei Los Angeles zu Grabe getragen. Nur die trauernde Familie und geladene Gäste waren dabei.
Jacksons Promoter erweckten den "King of Pop" Ende Oktober noch einmal zum Leben. In dem Musik-Dokumentarfilm "This Is It" brilliert Jackson als mitreißender Tänzer und Sänger, der seinen berühmten Moonwalk noch genauso perfekt darbietet wie vor Jahrzehnten. Das Videomaterial stammte von Proben zu der geplanten Konzertserie in London, nur wenige Wochen und Tage vor seinem Tod. Vielleicht hätte Jackson der Welt noch einmal zeigen können, dass er immer noch in der Lage ist, auf der Bühne Übermenschliches zu leisten.
Der frühe Tod des Superstars hat die Schlagzeilen über "Whacko Jacko" (verrückter Jacko), über sein maskenhaft operiertes Gesicht, über Millionenschulden und frühere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs in den Hintergrund gedrängt. Doch der Fall Jackson ruht noch lange nicht, sein Leibarzt muss wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. In Polizeiverhören räumte der 57-jährige Kardiologe Conrad Murray ein, Jackson regelmäßig seine "Milch" gegeben zu haben. Der schlaflose Sänger habe ständig nach dem weißlichen Betäubungsmittel Propofol verlangt, verteidigt sich Murray. "Er hat ihn umgebracht", hielt Katherine Jackson dem Arzt vor einigen Monaten vor. Der Prozesstermin steht noch nicht fest, ein Ende des Justizthrillers ist noch lange nicht in Sicht.
Quelle: t-online.de
Tobias schrieb:
am 27. Juni 2010 um 13:53:54
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Es reicht so langsam, war es auch noch so schlimm!!!
Michael hier , Michael dort....Michael überall......Es ist schlimm dass er gestorben
ist aber bitte...ES GEHT WEITER!!!!, Die Medien schlachten und schlachten dieses Thema immer und immer noch aus, irgendwann muss auch mal Schluss sein, es sterben tagtäglich so viele besondere Menschen die es verdient hätten auch mal im Schatten des Moonwalkers genannt zu werden, aber ne es scheint nur noch ihn als Thema zu geben, das finde ich schade....Jeden Tag ein Neuer Artikel, das übersättigt so langsam!!
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Michaels Love schrieb:
am 26. Juni 2010 um 15:33:28
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R.I.P. Michael
Jenseits der "Hardcore-"oder "Groupiefans", gibt es tatsächlich sehr sehr Viele, die das Gefühl haben, `als ob´ ein
geliebter Verwandter sie verlassen hätte! Und das ist WAHR. - Wer Michael Jackson lange kannte - , merkte durch diesen schrecklichen Tod, mal abgesehen davon, was dieser all die Jahre hat Furchtbares durchmachen müssen, wie sehr man ihn also mochte etc. . Und das hatte zahlreiche Gründe. - Michael so belovable !
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Andre schrieb:
am 26. Juni 2010 um 11:54:26
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Michael Jackson
Mit deiner Musik bin ich groß geworden. Der Moonwalk war der Höhepunkt, den ich sah. Es gab keinen und es wird mehr solch
einen Mega-Star wie dich geben. Du hast mich immer in deinen Bann gezogen. Niemals werde ich Dich vergessen, du warst mehr als ein guter Sänger und Vater. Du bist unerreicht.
Nun ruhe in Frieden, Michael Jackson
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