12.05.2011, 17:38 Uhr | CK
Lena steht bei Kommentator Peter Urban hoch im Kurs. (Fotos: dapd / NDR / Rehmann)
Peter Urban ist eine echte Grand-Prix-Legende: Bereits zum 14. Mal kommentiert der NDR-Mann in diesem Jahr den Eurovision Song Contest - und gibt der Show mit seinen frechen Sprüchen oft erst den richtigen Pepp. Nach dem ersten Halbfinale stellte sich Urban den Fragen der t-online.de-Redaktion und sagte uns im Interview seine Meinung zur der Tonpanne, die die erste Live-Show störte. Außerdem verriet er seinen Titelfavoriten und erzählte uns, was er von Lena Meyer-Landrut und von DSDS hält. Das komplette Interview lesen Sie hier.
Dass im ersten Halbfinale für mehrere Minuten der Kommentatorenton ausfiel und danach für weitere 20 Minuten nur über eine telefonische Leitung hergestellt werden konnte, empfanden viele als peinlichen Auftakt für den deutschen Grand Prix. Doch der alte ESC-Hase Peter Urban nimmt es gelassen: "So etwas kann ja mal passieren." Man ärgere sich zwar, weil man keine gute Arbeitssituation habe. "Aber es ging trotzdem ganz entspannt. [...] Es war so eine Sache, die passiert ist und nicht vorauszusehen war, was bei digitaler Technik eben manchmal geschieht."
Trotz der Panne hält Urban den Grand Prix im eigenen Land bisher für gelungen - und steht auch voll und ganz hinter der deutschen Kandidatin Lena Meyer-Landrut. Sie sei "ein sympathischer und super talentierter Mensch" und "einer der großen neuen Stars in Deutschland". Von einem erneuten Sieg der 19-Jährigen mit dem Titel "Taken By A Stranger" geht Urban nicht selbstverständlich aus, aber: "Ein Platz unter den ersten Sechs ist da sicher drin". Titelfavorit ist für den Kommentator - wie auch für das Google-Prognose-Tool - der irische Beitrag: "Jedward ist ein Duo von Zwillingen, die sehr schrill aussehen, aber der Song ist ganz attraktiv - für die ältere Generation, die 80er-Jahre-Synthi-Pop mögen, interessant oder auch für die ganz Jungen." Deshalb habe der Song eine "ganz gute" Chance auf den Titelgewinn.
Abschließend äußerte sich Urban auch noch zur RTL-Castingshow DSDS, deren Finale nur eine Woche vor dem Eurovision Song Contest stattfand - und doch eine ganz andere Art von Musikshow ist: "Mir gefällt das Format insofern nicht, als da zu wenig Freiheit herrscht", so Urban. "Das scheint alles sehr, sehr maßgeschneidert auf die große Produzentenlegende Dieter Bohlen zu sein, der eine bestimmte Art von Musik hören will, und das geht mir alles zu sehr in eine Richtung." Dazu kämen die persönlichen Geschichten, die bei DSDS häufig im Rampenlicht stehen: "Da ist offensichtlich, dass einfach Quote und Aufmerksamkeit erreicht werden sollen." Zwar gebe es auch talentierte Sänger bei DSDS: "Aber diese Sänger haben meiner Meinung nach zu wenig eigene Persönlichkeit. So jemand wie Lena wäre da schon vorher beim Casting ausgeschieden, weil sie ihre Talente gar nicht gesehen hätten." Ein Glück also, dass die junge Sängerin zu Stefan Raab und nicht zu Dieter Bohlen ging.
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Quelle: t-online.de , CK
Hans Wurscht schrieb:
am 12. Mai 2011 um 21:19:45
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zu recht
Zu recht wäre Lena bei DSDS ausgeschieden, weil sie weder das sängerische, noch das extrovertierte Niveau hat, was dafür
erforderlich ist! Der ESC-Held ist für mich immer noch: NICOLE
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Hartle schrieb:
am 12. Mai 2011 um 21:19:43
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Lena
Alles was bisher aus DSDS hervorgekommen ist, hat bei weitem nicht die Klasse und das Format von Lena!
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rosa199 schrieb:
am 12. Mai 2011 um 21:15:43
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Lena
Hört endlich auf mit dem Stänkern gegen das Mädel. Sie hat es geschafft, Sympathien für unser Land einzuheimsen, von denen ANDERE
NUR TRÄUMEN KÖNNEN. Allein dafür gebührt ihr Dank, und wer sie einmal Life und a capella mit einem Chor gehört hat, wird wohl endgültig ihr Potential anerkennen müssen.
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