28.05.2010, 11:26 Uhr | LS/ Nibo
Hauptsache schräg: Der ukrainische Transvestit Verka Serduchka beim ESC 2007. (Foto: ddp)
Dass es beim Eurovision Song Contest nicht nur um den besten Gesang, sondern auch um die ausgefallenste Show geht, ist ein offenes Geheimnis. Und so hat der Grand Prix schon einiges an schrägen Auftritten erlebt. Von trommelnden Omas bis zu rockenden Monstern und glitzernden Transvestiten - in unserer Foto-Show lassen wir die verrücktesten ESC-Kandidaten Revue passieren.
"Irlande Douze Points" ("Irland zwölf Punkte") - schon oft erklang dieser Satz bei einem Grand-Prix-Finale. Denn die Musiker von der grünen Insel sind die erfolgreichsten in der Geschichte des Wettbewerbs. Siebenmal gewannen sie, dreimal davon in Folge. Doch in den vergangenen Jahren ging die Erfolgskurve steil bergab. 2007 wurden sie Letzter, 2008 schickten die Insulaner mit Dustin The Turkey einen Interpreten ins Rennen, der die Ernsthaftigkeit des Eurovision Song Contests auf eine weitere harte Probe stellte. Der singende Truthahn war dann auch alles andere als erfolgreich und erreichte trotz des optimistischen Titels "Irlande Douze Points" noch nicht einmal das Finale.
Das Publikum jedoch scheint solche aberwitzigen Shows zu lieben. Vor drei Jahren hopste und stampfte sich der ukrainische Transvestit Verka Serduchka - eine in Alufolie gewickelte Wuchtbrumme samt silbrig uniformiertem Hupfdohlenballett - und Textzeilen wie "Ein, zwei, drei, Tanzen! Weiter, weiter! Ich liebe!" auf den zweiten Platz. 2006 gewannen Lordi aus Finnland, die mit ihren Monsterkostümen jeden Gruselfilmausstatter in Hollywood blass aussehen ließen. Ein Jahr zuvor hatte die in Sofadecken gewickelte moldawische Trachtengruppe Zdob si Zdub eine trommelnde Babuschka - und mit ihr die älteste Grand Prix Teilnehmerin aller Zeiten - auf die Bühne geholt: Platz sechs.
Selbst die Deutschen, die ja am liebsten immer gewinnen möchten, dies nur nicht zugeben, haben dem Grand Prix schon so manch schrägen Auftritt beschert. Und siehe da - mit Nonsenstexten wie "Wadde hadde duddeda" schaffte es Stefan Raab 2000 auf Rang fünf, während sich Guildo Horn 1998 mit "Guildo hat euch lieb" auf den siebenten Platz piepte. Noch besser kam 1979 die Performance der Multikultitruppe Dschinghis Khan an. Ihr gleichnamiger Hit, vorgetragen in schillernden Kostümen und mit blanker Männerbrust, kam auf den vierten Platz.
In diesem Jahr ist ESC-Kandidatin Lena Meyer-Landrut zwar im Vorfeld in Stefans Raabs vielbeachteten Castingshow "Unser Star für Oslo" gewählt worden - und das in aller Ernsthaftigkeit. Doch ihr ganz eigener Gesangs- und Tanzstil sorgt am 29. Mai in der norwegischen Hauptstadt bestimmt für die gewünschte Flippigkeit. Außerdem gilt Lena bei den Buchmachern als heiße Favoritin. Wir drücken ihr jedenfalls die Daumen!
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Quelle: t-online.de
George schrieb:
am 27. Mai 2010 um 08:41:36
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Song Contest
Ich habe mir mal alle Kandidaten von Song Contest angeschaut also ich glaube die Deutsche die soviel wert auf die Lena
geben(als
Favoritin)da haben sie wirklich nicht richtig gesehen was für Talente aber wirklich Talenete auf die Bühne
stehen.Die Lena ist dagegen ein 0 .Ich bin gespant.
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