16.02.2011, 13:18 Uhr | mth
Ungewohntes Gefühl: Stefan Raab steht gerade stark in der Kritik. (Foto: Imago)
Nach der anhaltenden Kritik an Stefan Raabs Konzept, mit Lena Meyer-Landrut die Titelverteidigung beim Eurovision Song Contest anzugehen und seiner Show "Unser Song für Deutschland", scheinen jetzt auch dem Entertainer selbst erste Zweifel gekommen zu sein. "Kann sein, dass das mit der Titelverteidigung eine Scheißidee war", sagte der 44-Jährige gegenüber dem "Spiegel". Zuletzt sahen nur noch 1,82 Millionen Zuschauer die zweite Ausgabe von "Unser Song für Deutschland", in der die Zuschauer über den Beitrag bestimmen können, mit dem Lena am ESC-Finale teilnehmen wird. Kritiker bezeichneten das Format als öde. Ein ehemaliger Chef aus der Produktionsgesellschaft Brainpool habe die Sendung sogar mit dem nordkoreanischen Staatsfernsehen verglichen.
Dennoch ist Raab stolz darauf, nach den vielen deutschen Blamagen beim Eurovision Song Contest den Titel geholt zu haben. "Wir haben die Schwulenolympiade, wie viele Homosexuelle die Veranstaltung selber nennen, wieder aus der Lethargie geweckt", sagt der 44-Jährige weiter. Er sei beim Grand Prix im Prinzip als Trümmerfrau gestartet. "Ich musste ja komplett zerstörtes Ödland wiederaufbauen." Trotz erster Zweifel an der Publikumswirksamkeit von Lenas Titelverteidigung ist Raab nicht bange. Wenn das Konzept wirklich eine "Scheißidee" sei, dann sei sie auch bald schon wieder vergessen. Er glaube aber fest daran.
In gewisser Weise gelohnt hat sich "Unser Song für Deutschland" bislang jedenfalls schon für Raab und Lena Meyer-Landrut. Alle vorgestellten Stücke befinden sich auf "Good News", dem zweiten Album der Sängerin, das in den deutschen Charts direkt auf Platz eins gestiegen ist. Auch wenn das Projekt Titelverteidigung scheitern sollte, so hat die Show als Werbeveranstaltung für Lenas neue CD zumindest hervorragend funktioniert.
Quelle: t-online.de
James schrieb:
am 19. Februar 2011 um 05:19:31
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ESC-Konzept
Auch bei der deutschen Endausscheidung für den ESC konnte weder Lena Meyer-Landrut noch Stefan Raab überzeugen.
Bei der
Darbietung der sechs zur Auswahl stehenden Titel offenbarte LML deutlich die Grenzen ihrer Stimme .Stefan Raab versuchte außerdem auf äußerst plumpe Art die Entscheidung des Publikums zugunsten des amerikanischen Songs zu manipulieren - natürlich aus kommerziellen Gründen, da er diesen Titel teuer in den USA eingekauft hatte.Eine der ARD nicht gerecht werdende Veranstaltung!
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Di schrieb:
am 18. Februar 2011 um 09:40:42
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Lena
Normalerweise sollte doch zum ESC ein Lied, daß schon eine Weile in den Charts ist.. so war es doch die letzten jahre. Damit es aber
Raab in den kram passt, wird das wieder über den Haufen geworfen. Dann hat man dieses Jahr auch noch die Auswahl zwischen Lena, Lena , Lena und - ach ja - Lena... Was soll das? Nur weil sie letztes Jahr gewonnen hat heißt es nicht, daß es keine (richtigen) Talente in Deutschland gibt die es ebenfalls schaffen können. Wieviele jahre soll Lena uns denn vertreten?
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NoWhereMan schrieb:
am 17. Februar 2011 um 20:18:24
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Lena M-L. alternativlos?
Man stelle Joana Zimmer neben Lena M-L und die Luft ist raus. Weshalb lässt sich die ARD eigentlich so raabführen???
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