21.11.2011, 10:17 Uhr | sgü
Es gibt neue Erkenntnisse im Fall Natalie Wood: Die Hollywood-Schauspielerin ("West Side Story", "Denn sie wissen nicht, was sie tun") war 1981 im Alter von 43 Jahren bei einem Segeltrip in der Nähe von Los Angeles ins Wasser gestürzt und ertrunken. Ermittlungen hatten damals ergeben, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. Doch nun - 30 Jahre später - wird der Fall wieder aufgerollt. Der Grund: Die Polizei sei von Zeugen kontaktiert worden, die zusätzliche Informationen hätten.
Die neuen Informationen stammen laut der US-Boulevardseite "tmz.com" aus den Recherchen der Journalistin Marti Rulli. Auf ihre Initiative hin habe der verantwortliche Sheriff zwei Detektive beauftragt, den Fall neu zu untersuchen. Rulli hatte 2009 zusammen mit Dennis Davern, dem ehemaligen Kapitän der Yacht "Splendour", auf der Natalie Wood ihre letzte Nacht mit ihrem Ehemann Robert Wagner und dem befreundeten Schauspieler Christopher Walken verbrachte, ein Buch herausgegeben. Der Titel lautet "Goodbye Natalie, Goodbye Splendour". Splendour bedeutet so viel wie Herrlichkeit.
In dem Buch erzählt Davern, dass die drei Schauspieler am besagten Abend zusammen getrunken und geredet hätten. Wood und Walken drehten derzeit den Kinofilm "Projekt Brainstorm" zusammen. Irgendwann sei Robert Wagner eifersüchtig geworden und habe Christopher Walken attackiert. "Du willst mit meiner Frau schlafen? Ist es das, was du willst?" Walken habe sich daraufhin in seine Kabine zurückgezogen, während Wood und ihr Ehemann sich erst in der Kabine und später an Deck gestritten hätten.
Davern habe Schreie und lautes Poltern gehört. Dann sei es ruhig geworden. Kurz darauf sei Robert Wagner zu ihm gekommen mit den Worten: "Natalie ist weg." Der Kapitän wollte daraufhin die Küstenwache verständigen, Wagner jedoch hielt ihn davon ab. In einem TV-Interview mit der "NBC Today Show" gab der Kapitän zu, diese Informationen vor 30 Jahren der Polizei nicht korrekt mitgeteilt zu haben. Auf die Frage, ob der "Hart, aber herzlich"-Darsteller für den Tod seiner Frau verantwortlich sei, sagte Davern: "Ja, das würde ich sagen, ja."
Natalie Woods Schwester Lana ist bereits seit Jahren überzeugt davon, dass ihre Schwester nicht das Opfer eines Unfalls geworden ist. Deshalb hatte sie bereits im vergangenen Jahr die Polizei gebeten, den Fall neu aufzurollen. Robert Wagners Sprecher äußerte sich verhalten zu den neuen Vorwürfen. Er sagte, dass die Familie des Schauspielers die Polizei unterstützen werde und darauf vertraue, "dass ausgewertet wird, ob die neuen Informationen zum Tod von Natalie Wood stichhaltig sind und von einer glaubhaften Quelle kommen", so der TV-Sender NBC.
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Quelle: t-online.de , dpa
Peter schrieb:
am 21. November 2011 um 09:24:53
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Unfall oder Mord???
Ein echter Fall für Inspektor Columbo!!!
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der wichser schrieb:
am 20. November 2011 um 08:47:25
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war irgendjemand von den
kommentarschreibern damals mit an bord? nein! also abwarten und tee trinken.
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wivine schrieb:
am 20. November 2011 um 08:31:54
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natalie wood
Wenn dieser Kapitän jetzt, nach 30 Jahren mit seinen angeblichen Beobachtungen an die Presse geht, gehört er eigentlich wegen
Vertuschung eines Mordes angeklagt. Ich glaube nicht an Mord. Wie bekannt diese Journalistin Marti Rulli in Amerika ist, weiß ich nicht. Zumindest wird jetzt ihr Bekanntheitsgrad erheblich steigen. Auf jeden Fall muß Robert Wagner auf eine nochmals stichhaltige Aufklärung bestehen. Wenn wieder "Unfall" ermittelt wird, kann sich Frau Rulli warm anziehen.
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