25.07.2010, 16:39 Uhr | JW/kranki
"Karate Kid" reloaded: Jackie Chan (li.) und Jaden Smith in der Neuauflage des Klassikers (Foto: Sony)
Der Jugendfilm "Karate Kid" wurde in den 1980er Jahren zum absoluten Kult und löste einen weltweiten Kampfsport-Boom aus. Zudem erhob er den damals 22-jährigen Hauptdarsteller Ralph Macchio über Nacht in den Olymp der Teenie-Idole. Jetzt hat Superstar Will Smith das Thema neu verfilmt - mit seinem Sohn Jaden in der Hauptrolle. Die Nachfolge von "Mr. Miyagi" Pat Morita wird äußerst prominent von Jackie Chan ("Rush Hour") angetreten, der im Film den Kung-Fu-Meister Mr. Han spielt. Dass die Neuverfilmung äußerst gut ankommt belegen die Zahlen aus den USA: Dort spielte "Karate Kid" bislang rund 170 Millionen Dollar ein.
Und darum geht es in der modernen "Karate Kid"-Verfilmung: Als Dre Parker (Jaden Smith) mit seiner Mutter von Detroit nach Peking umziehen muss, ist für den Zwölfjährigen plötzlich nichts mehr so, wie es mal war. Die kulturellen Unterschiede machen es ihm schwer, in China neue Freunde zu finden. Obendrein muss sich Dre in der Schule auch noch gegen den Klassenrüpel Cheng zur Wehr setzen, der ein geübter Kung-Fu-Kämpfer ist. Da Dre selbst aber nur über ein paar wenige Karate-Kenntnisse verfügt, kann er sich kaum verteidigen und wird als "Karate Kid" verspottet. Er hat niemanden, an den er sich wenden kann, außer dem Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan), der insgeheim ein berühmter Kung-Fu-Meister ist und bald zu seinem Mentor wird. Mit dessen Hilfe bereitet sich Dre auf ein Turnier vor, bei dem er auf seinen Widersacher Cheng trifft, und das schließlich entscheiden soll, wer von beiden der Bessere ist.
Karate war gestern, heute lernt man Kung-Fu: Regisseur Harald Zwart ("Der rosarote Panther 2") inszenierte die Neuauflage eines wahren Evergreens und landete mit seinen Hauptdarstellern Jaden Smith und Jackie Chan zwei echte Volltreffer. Chan kann sich bestens in die Gefühlswelt des zwölfjährigen Auswanderers hineinversetzen, kam er doch selbst vor 30 Jahren ganz alleine ins fremde Amerika. Neben ästhetischen Bildern und actiongeladenen Szenen widmet sich der Film sehr universellen Themen. In "Karate Kid" geht es vor allen Dingen um Freundschaft, Vertrauen und das Erwachsenwerden. Die Vater-Sohn-ähnliche Bindung zwischen Dre und dem weisen Mr. Han ist der Kern der Geschichte.
Den Produzenten James Lassiter, Will und Jada Pinkett Smith war es wichtig, einen speziellen Ansatz für die neue Version des Klassikers zu finden und ihn für eine neue Generation auf den heutigen Stand der Dinge zu bringen. "Die Teenager, die den originalen 'Karate Kid' damals zu einem Erfolg an den Kinokassen gemacht hatten, sind heute selbst längst Erwachsene und haben eigene Kinder", erzählt James Lassiter. "Wir wollten sie an den Film erinnern, den sie so sehr geliebt haben – den wir alle so sehr geliebt haben. Aber wir wollten auch einen modernen Film machen, der auch ihren eigenen Kindern gut gefällt."
Quelle: t-online.de
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