28.10.2011, 11:13 Uhr | Lara Malm/ Intro
"Ceremonials" heißt das neue Album von Florence & The Machine. (Quelle: Tom Beard / Universal Music)
Spätestens seit ihrem Hit "You've Got The Love" sind Florence and the Machine den Musikfans auch hierzulande ein Begriff. Jetzt präsentiert die Band den Nachfolger ihres Erfolgs-Debüts "Lungs". Auf "Ceremonials" schlägt Sängerin Florence Welch größere Töne an: Schwerere Drums und Bässe kommen zum Einsatz und Chorgesänge sorgen für einen dramatischen Schliff. Die Britin und ihr Band-Kollektiv zeigen sich von einer neuen, etwas düsteren und experimentellen Seite.
2009 war das Erfolgsjahr für Florence and the Machine, der Künstlername von Sängerin Florence Welch und ihrer Band. Mit dem Cover von "You´ve Got The Love" erzielte sie ihren ersten Chart-Erfolg. Ihr Debüt "Lungs" wurde von Kritikern sehr positiv aufgenommen. Nicht nur ihre feuerroten Haare und ihr Look fallen auf, sondern auch ihre explosive Stimme. Und die baut Florence auf "Ceremonials" noch weiter aus und singt wie eine predigende Poetin. Harfe und Gospelchöre machen "What The Water Gave Me" zu einem epischen Pop-Stück, das laut Florence von der Literatin Virginia Woolf und der Malerin Frida Kahlo inspiriert ist.
Gewaltige Drums und Bässe sind Programm auf "Ceremonials". Auf "No Light, No Light" kommen Schlagzeug, Streicher, Harfe und Gitarren zu einem kraftgeladenen Pop-Orchester zusammen, das von geballtem Chorgesang begleitet wird. Alle zwölf Songs vom neuen Album sind eine Spur größer, gewaltiger und ekstatischer. Florence Welch schreibt laut eigenen Angaben über ihre wilde Fantasie, Liebe, Tod und alles, was sie sonst zum Schreiben inspiriert. "Ceremonials" handelt immer noch von gleichen Themen, nur sind die Songs emotionaler und zum Teil aggressiver als auf dem Debüt aufbereitet. Auf der zweiten Auskopplung "Shake It Out" lässt Florence ihren Gefühlen freien Lauf und schreit ihre Texte förmlich heraus
Träumerisch und düster zugleich
Ein Song wie "Never Let Me Go" erinnert an den 80-er Pop von OMD oder Kate Bush. Mit letzterer wird Florence Welch immer wieder verglichen. Zumindest sind beide eigenwillige Persönlichkeiten und längst im Pop-Geschäft etabliert. An zahlreichen Stellen des Albums wird deutlich: Florence geht erneut voll in ihrer Fantasie auf und tobt sich wie schon auf dem Debüt in instrumentenreicher Musik aus. "Ceremonials" ist ein facettenreiches Pop-Album geworden, das viele Musikstile vereint und dem Florence Charme weiterhin treu bleibt. Zurzeit konkurrieren viele weibliche Musikerinnen im Pop-Business, doch Florence and the Machine hat mit ihrem zweiten Album bewiesen, dass sie genügend Charakter und Charisma besitzt, um sich länger zu halten als die Mehrheit der Konkurrenz.
Aktuelle Promi-News auf Facebook: Werden Sie ein Fan von VIP-Spotlight!
Quelle: t-online.de
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Der Clip mit dem Topmodel sorgt für Furore im Netz. zum Video