26.09.2011, 19:18 Uhr | dpa
Sly Stone, ehemaliger Frontmann der Band Sly & the Family Stone, lebt auf der Straße. (Quelle: dpa)
Einst verschenkte er teure Autos an Freunde, heute wohnt er in einem Campingwagen: Funk-Legende Sly Stone ("Everyday People") lebt auf der Straße. Wie die "New York Post" berichtet, hat der frühere Frontmann der Band Sly & the Family Stone kein Dach mehr über dem Kopf und parkt sein weißes Wohnmobil am Straßenrand von Los Angeles.
Wie Stone der "Post" erzählte, seien seine Geldprobleme 2009 eskaliert, nachdem sein damaliger Manager ihm keine Tantiemen mehr ausgezahlt habe. Stone verklagt den Manager derzeit wegen Betruges auf 50 Millionen Dollar. Der heute 68 Jahre alte Sänger war in den 80er Jahren wiederholt wegen Drogenbesitzes festgenommen worden. 1984 verkaufte er die Rechte an seiner Musik für nur eine Million Dollar an Michael Jackson.
Das US-Musikmagazin "Rolling Stone" zählt Sly Stone zu den 100 wichtigsten Sängern der Rockgeschichte. Für das Magazin beeinflusste er Größen wie Prince und George Clinton. Im Zenit seiner Karriere bot Stone eine Mischung aus Soul, Funk und Rock. Seine Band hatte einen legendären Auftritt beim Woodstock-Festival 1969, verlor aber Mitte der 1970er Jahre ihr Publikum und trennte sich. Dennoch hat Stone nicht aufgehört, Musik zu machen: Wie der Sänger der "Post" sagte, produziert er in seinem Wohnwagen neue Lieder auf seinem Laptop.
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Quelle: dpa
Felix schrieb:
am 27. September 2011 um 10:04:04
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Mir kommen die Tränen
Ja und? Ist doch sein Problem! Es gibt viel Wichtigers auf der Welt.
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Towara schrieb:
am 27. September 2011 um 09:48:40
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Sly
Wo er herkommt ist er nun wieder. Was heißt hier anerkannte Krankheit. Er hat sich ruiniert, exzessiv gelebt und alles genossen.
Kinderschänder sind nach unserem Gesetz auch krank, aber rechtfertigt das eine Tat???? Es nervt mich, für alles und jedes eine Begründung zu finden
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Lasterfahrer schrieb:
am 27. September 2011 um 09:10:41
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@ heinz
Drogensucht ist eine anerkannte Krankheit. Wenn ein geldgeiler Spekulant alles verzockt und auf der Straße sitzt, hat er das Mitleid
der Menschen. Ein Kranker wird niedergemacht.
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