08.02.2011, 07:58 Uhr | dpa
Gitarrist Gary Moore stirbt mit 58 Jahren. (Foto: dpa)
Der Rock- und Blues-Gitarrist Gary Moore ist tot. Er starb im Alter von 58 Jahren im Zimmer eines Luxushotels in seinem spanischen Urlaubsort an der Costa del Sol, wie der Sender Sky News am Sonntag unter Berufung auf Moores Management berichtete. Dem vorläufigen Autopsie-Ergebnis zufolge starb Moore wahrscheinlich eines natürlichen Todes.
Gary Moore sei nicht wie viele seiner Kollegen Opfer des Rock'n-Roller-Lebens mit viel Alkohol und Drogen geworden, hieß es kurz nach der tragischen Nachricht über seinen Tod aus dem Umfeld des Musikers. "Er war ein gesunder Kerl", sagte sein Kollege Eric Bell der BBC.
Moores Kollege und langjähriger Mitstreiter Brian Downey reagierte geschockt. "Ich kann noch nicht glauben, dass er nicht mehr da ist", sagte er. Moores Nachfolger als Thin-Lizzy-Gitarrist, Scott Gorham, sagte: "Es war eine Ehre, mit ihm auf der Bühne gestanden zu haben."
Moore stammte aus Belfast in Nordirland. Er war zuletzt als Sänger und Solo-Gitarrist erfolgreich und mehrmals auch auf Deutschland-Tournee. Besser bekannt war er aber als Mitglied der irischen Rockgruppe Thin Lizzy (nicht zu verwechseln mit der US-Band Tin Lizzy) die er mehrmals verlassen hatte, zu der er aber mehrmals auch wieder zurückkehrte.
Gary Moore arbeitete schon 1969, im Alter von erst 16 Jahren, in mit Thin-Lizzy-Frontmann Phil Lynott zusammen. 1972 gründete Moore seine eigene Band und sang auch. Deren einziges Album "Grinding Stone" - im Jahr 1973 veröffentlicht - wurde jedoch kein Erfolg und Moore kehrte - zumindest für kurze Zeit - zu Lynott und Thin Lizzy ("The Boys are Back in Town", "Whiskey in the Jar"), zurück. In den Jahren danach arbeitete er viel als Studiomusiker. Während seiner Solokarriere wechselte der frühere Hardrock- und Heavy-Metal-Gitarrist mehrmals die Stilrichtung.
Quelle: dpa
Holgi B. schrieb:
am 7. Februar 2011 um 21:15:00
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Gary Moore
Mußtest weinen.Gary,Du warst ein unglaublich ausdrucksvoller
Gitarrenspieler,-habe immer zu Dir aufgeschaut und bist ein
edler
Lehrer gewesen.In Liebe,Holgi.B
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RIP schrieb:
am 7. Februar 2011 um 20:25:12
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RIP
RIP - Gary Moore hat echt geniale Sounds auf Band gezaubert und seine Bluesalben finde ich klasse. An die Genialität eines Jeff Healey
hat er für mich zwar nie ran gereicht, aber er hat seinen Platz als Guitar Hero auch verdient :-)
Joe Bonamassa ist zwar nett, aber nicht so mein Ding.
Ich mag momentan mehr die jungen Wilden wie Florian Hofer oder Philipp Sayce.
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Duffy schrieb:
am 7. Februar 2011 um 19:59:31
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Gary Moore
Ein Jammer, erst Rory nun Gary, zum Glück gibt es noch Nachfolger wie zB. Joe Bonamassa.
Beim täglichen Radiohören kommt einem
das kalte Grausen, dieser ganze Mainstreamschrott.
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