29.08.2011, 12:15 Uhr | dapd/CK
Thomas Gottschalk und Günther Jauch plaudern über ihren Wechsel zur ARD und die "Todeszone" im deutschen TV. (Quelle: dpa)
Die Moderatoren Günther Jauch und Thomas Gottschalk kennen sich seit Ewigkeiten - und werden nun bei der ARD bald wieder direkte Kollegen. Jetzt verriet Jauch in einem Interview, dass er den Sendeplatz seines alten Kumpanen für den weitaus schwierigeren hält. Der Vorabend gelte im Fernsehen als sogenannte Todeszone, "da geht es mir nach dem 'Tatort' besser", sagte Jauch der "Bild"-Zeitung. Er betonte zugleich: "Wer sich im Fernsehen neu erfindet, wie wir uns beide demnächst, geht immer ein Risiko ein. Wer sich aber niemals verändert, kriegt auch irgendwann Probleme." Sein Kollege Gottschalk machte in dem Doppelinterview deutlich: "Mich reizt die Todeszone und ich habe den ARD-Leuten versprochen: 'Neues Leben blüht aus den Ruinen', wenn ich da einmarschiere. Die wussten auch sofort, dass der Satz aus 'Wilhelm Tell' von Schiller ist."
Der langjährige ZDF-Moderator Gottschalk wechselt zur ARD und wird ab Januar viermal in der Woche vor der "Tagesschau" in einer Live-Show mit Gästen und Zuschauern "das aktuelle Zeitgeschehen" diskutieren. Die Sendung wird "Tagesshow" heißen. RTL-Moderator Jauch ("Wer wird Millionär?") ist ab 11. September mit einem neuen Polittalk am Sonntag um 21.45 Uhr im Ersten zu sehen. Er übernimmt den Sendeplatz von Polittalkerin Anne Will, die ab 31. August am späten Mittwochabend zu sehen sein wird.
Gottschalk sagte, Will werde auch auf ihrem neuen Sendeplatz funktionieren. "Aber nachdem es der ARD gelungen ist, die erfolgreiche Marke Günther Jauch in ihren Laden zu holen, ist es auch absolut richtig, diese dort ins Fenster zu stellen, wo die meisten Kunden zu holen sind, und das ist nun mal bei diesem Format der Sonntagabend", fügte er hinzu.
Mit Blick auf sein eigenes Engagement sagte er, er sei weder mit dem Versprechen noch mit der Verpflichtung angetreten, nun der Jungbrunnen der ARD zu werden. "Aber ich plane Rock 'n' Roll und keinen Walzer", kündigte der scheidende "Wetten, dass..?"-Moderator an. "Wenn ich damit das Durchschnittsalter nur um ein paar Jahre senke, geht das schon mal in die richtige Richtung."
Die Moderatoren, die ihre Karriere beide beim Bayerischen Rundfunk begannen, kennen sich seit vielen Jahren - und verstehen sich auch heute noch blendend miteinander. Gottschalk sagte: "Oft rede ich ja nur, um meinem Gegenüber nicht zuhören zu müssen. Beim Günther ist das aber ein ausgesprochener Genuss. Er sagt selten etwas Dummes." Jauch ergänzte: "Auch wenn Sie das kaum für möglich halten - wir können privat gemeinsam sogar ganz gut schweigen."
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Quelle: dapd , t-online.de
CoBi schrieb:
am 27. August 2011 um 19:22:08
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Gottschalk und Jauch auf ihre alten Tage bei der ARD
Ich schätze und mag Gottschalk, war lange Jahre Kollege seiner Frau und trotzdem finde
ich, hätte er nach Wetten-Dass Schluss machen sollen. Für einen ernsthaften Talk ist er nicht geeignet, insofern wird aus "seinen Ruinen" auch nichts Neues mehr erblühen; sorry! Ich hab den Eindruck, er macht solange weiter, bis sie ihn "von Hof jagen". Bei Jauch ist das was ganz Anderes, der ist viel "ernster und weiser" und zudem auch noch ein paar Jahre jünger. Schau'ng ma amoi!
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Gino schrieb:
am 27. August 2011 um 19:21:16
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Gottschalk
GEZ-Gebühren sind genauso ungerecht wie mittlerweile der Soli-Beitrag.
Beitrag ! wohlgemerkt. Welchem Verein gehöre ich denn da an ?
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Dieter schrieb:
am 27. August 2011 um 19:21:05
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Schalk statt Gott!
Wozu was Neues? Die neue GEZ-Gebühr läßt das Geld nur noch so sprudeln und der Rundfunkrat plus Ministerpräsidenten
müssen auch versorgt werden...Nach Charakter fragt doch keiner. Zur Lösung des CO2 Problems einfach weniger TV-Angebote, keine 24 Stunden-Berieselung....dann gibts auch mehr Kinder.
Aber was machen die TV-Müllwerker dann?
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