25.05.2010, 10:01 Uhr | Nibo
ABBA sorgte beim Grand Prix 1974 mit "Waterloo" für Furore. (Foto: dpa)
Als ABBA 1974 mit "Waterloo" beim Grand Prix antraten, waren sie kaum mehr als eine aufstrebende, schwedische Popgruppe - kurze Zeit später waren sie gefeierte Weltstars. Denn im Lauf seiner Geschichte hat der europäische Schlager-Wettbewerb oft als Karriere-Sprungbrett gedient und zudem etliche zeitlose Hits hervorgebracht. Den Song "Volare" zum Beispiel, mit dem der Italiener Domenico Modugno schon 1958 den dritten Platz belegte, oder natürlich den ersten und einzigen deutschen Siegertitel "Ein bisschen Frieden" von Nicole. In unserer Foto-Show haben wir einige der schönsten, besten oder einfach unvergesslichsten Grand-Prix-Songs zusammengestellt.
Der Grand Prix als Karriere-Sprungbrett - so erlebte es auch Celine Dion, die mit "Ne partez pas sans moi" 1988 für die Schweiz den Titel holte. Von da an ging es für die Franco-Kanadierin Schritt für Schritt nach oben - nicht erst seit ihrem "Titanic"-Hit "My Heart Will Go On" zählt sie zur Riege der Weltstars. Im kleineren Rahmen verschafften sich aber auch Künstler beim Grand Prix Gehör, die noch heute als Ikonen des Schlagers verehrt werden: Udo Jürgens siegte 1966 für Österreich, Vicky Leandros setzte sich 1972 für Luxemburg durch, während Katja Ebstein gleich an drei Wettbewerben teilnahm - und dabei zweimal den dritten ("Wunder gibt es immer wieder", "Diese Welt") und einmal den zweiten Platz ("Theater") belegte.
Inzwischen hat der Grand Prix - zumindest in Deutschland - einen Imagewandel hinter sich. Maßgeblichen Anteil daran hatte vor allem Stefan Raab, der den Klamauk in den Grand Prix brachte, der seit einigen Jahren Eurovisions Song Contest (ESC) heißt. Erst sorgte er dafür, dass Guildo Horn verkünden durfte, er habe alle lieb, dann stand "König Lustig" selbst auf der Bühne: Zum Jahrtausendwechsel blödelte sich Raab mit "Wadde hadde dudde da" bis auf den fünften Platz - immerhin eine Platzierung, an die seitdem kein deutscher Teilnehmer mehr herangekommen ist.
In diesem Jahr hat Raab im Vorfeld des ESC das vielbeachtete Casting "Unser Star für Oslo" durchgeführt, dessen Gewinnerin - Lena Meyer-Landrut - nun am 29. Mai mit ihrem Song "Satellite" in der norwegischen Hauptstadt an den Start gehen wird. Wir sind gespannt und hoffen auf viele "Allemagne - douze points!"
Quelle: t-online.de
Ralf schrieb:
am 27. Mai 2010 um 11:22:03
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NICOLE unsere ewige Siegerin
Der Grand Prix hat viel Stars hervorgebracht nicht nur ABBA, besonders sei auch Celine Dion erwähnt. Altstars
wie Udo Jürgens, Nana Mouskuri und Julio Iglesias haben ihre Karriere Eurpoaweit dort gestartet! Nicole hatte Erfolg bis nach Korea und Südarfrika wo sie Produktionen veröffentlichte. Lena wird allerdings in diese Fußstapfen nicht tretten können. Vielleicht sollte sie es in 2-3 Jahren erneut versuchen, wenn sie mehr Erfahrung gesammelt hat.
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anna schrieb:
am 24. Mai 2010 um 18:29:59
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grandprix
ausser abba war keine gruppe erfolgreicher, deutschland hatte seine nicole, na ja wers mag, dann noch ein paar plätze unter den
ersten 10, gitte, mary roos, etc. aber was raab bisher geliefert hat war doch schrott, egal ob horn oder raab, oder mutzke, das war doch nichts gegen abba. das erreicht deutschland nie, auch nicht mit lena.
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