05.11.2011, 12:30 Uhr | dapd
Harald Schmidt als Geist von Hamlets Vater bei einer Probe für das Musical "Der Prinz von Daenemark" 2008 in Stuutgart. (Quelle: dapd)
Harald Schmidthat auf den Theaterbühnen seine Meister gefunden. Er sei bei seinen Stücken auf Könner getroffen, mit denen er einfach nicht habe mithalten können, erzählte der 54-Jährige in der ARD-Talksendung "Beckmann". "Das Quälendste" sei gewesen, "als die Kollegen anfingen, verständnisvoll zu werden" und Sätze gesagt hätten wie: "Gestern hattest du's doch ganz gut. Probier doch mal, dich zu erinnern." Da habe er gewusst: "Ich muss weg."
Schmidt ist seit Mitte September wieder mit seiner Late-Night-Show bei Sat.1 zu sehen. Seine Laufbahn begann aber vor fast 30 Jahren am Theater: Von den Städtischen Bühnen Augsburg kam er ans Düsseldorfer "Kom(m)ödchen". Dort schrieb er Texte für die Programme von Lore Lorentz, bevor er mit eigenen Programmen auf Tour ging. Ab Ende der 1980er Jahre war Schmidt fast nur noch im Fernsehen zu sehen - in der Kultshow "Schmidteinander" und in seiner Late-Night-Show auf Sat.1, die ihn zum umjubelten "Medienmann der neunziger Jahre" ("Spiegel") machte.
2002 kehrte er auf die Bühne zurück und spielte am Bochumer Schauspielhaus den Diener Lucky in Samuel Becketts Klassiker "Warten auf Godot", der auch durch die prominent besetzte Nebenrolle zu einem Publikumsrenner wurde. Von der Zeitschrift "Theater heute" wurde Schmidt dafür als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. 2002 bis 2003 war er in Bochum reguläres Ensemblemitglied.
Nach seiner Kreativpause kehrte Schmidt bei der ARD auf den Fernsehbildschirm zurück - erst alleine, dann mit Oliver Pocher. Da die Show nur einmal pro Woche lief, hatte Schmidt wieder Zeit fürs Theater. Er wurde festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Stuttgart und begeisterte er das Publikum dort unter anderem mit dem Liederabend "Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen" und mit einem Hamlet-Musical. 2009 spielte er in René Polleschs Stück "Wenn die Schauspieler mal einen freien Abend haben wollen, übernimmt Hedley Lamarr". Außerdem inszenierte er mit Christian Brey die "Lustige Witwe" an der Oper Düsseldorf. Mittlerweile habe er aber gemerkt, dass er mit seinen Theater-Engagements einer "Jugendillusion hinterher gerannt" sei, sagte Schmidt bei "Beckmann".
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Quelle: dapd
ich halt schrieb:
am 6. November 2011 um 19:37:30
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weg damit
jezt noch die harald schmidt show bei sat 1 absetzen,dann ist es ein perfektes fernsehjahr.
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Franzl schrieb:
am 6. November 2011 um 12:25:04
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wer sich
nicht mit seines messen kann - gehört halt dieser Zunft nicht an - spielt halt nicht den Jedermann - sondern ist ein Diletant
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Klaus schrieb:
am 6. November 2011 um 11:26:21
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Harald Schmidt
Das ist die beste Nachricht die ich seit längerer Zeit höre, dass dieser Labersack Schmidt von der Bildfläche verschwindet.
Ich Frage mich sowieso was diese Fernsehgewaltigen gedacht haben als sie diesen Vogel eingesetzt haben und
8 Mill von den Fernsehgebühren locker gemacht haben. Sendungen. die gut sind werden abgesetzt und Schrott wird gebracht. Auch hier sollte mal das Volk entscheiden die die Gebühren zahlen, dann müssten diese Fernsehverwalter sicherlich mal das Hirn anstrengen.
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