20.10.2010, 09:34 Uhr | JW / kranki
Henry Maske in "Max Schmeling - Eine deutsche Legende" (Foto: Central Film)
Diesen Kampf hat Henry Maske wohl haushoch verloren. Seit dem siebten Oktober ist der Gentleman-Boxer als "Max Schmeling - Eine deutsche Legende" im Kino zu bewundern. Doch wie die Nachrichtenagentur dapd jetzt bekannt gab, haben seit Filmstart nur rund 16.000 Zuschauer die von Kritikern verrissene Filmbiografie des Skandalregisseurs Uwe Boll ("BloodRayne") gesehen - ein unglaublicher Flop. Dabei hatte sich Maske in einem Interview mit "taz.de" vor einigen Tagen noch zufrieden mit seiner Leistung gezeigt: "Hey Freunde, ich bin kein Schauspieler, aber ich habe diesem großen Mann mein Gesicht gegeben, um seine Geschichte zu erzählen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ihm mit dem Film gerecht geworden sind."
Die Zuschauer sehen das wohl etwas anders, und so ist Maskes Debüt als Schauspieler wohl alles andere als geglückt. Ein Grund könnte die fehlende Lockerheit des 46-jährigen ehemaligen Champions im Halbschwergewicht gewesen sein. Sein Schauspiellehrer Arved Birnbaum erzählte kurz vor der Kinopremiere im "Tagesspiegel", Maske liebe seine Frau Ela abgöttisch - daher seien ihm Kuss- und Liebesszenen besonders schwer gefallen und er sei immer etwas steif gewesen. Und Maske selbst erklärte: "Für mich war der erste Step, dass Natürlichkeit Gewohnheit wird, mein Text nicht mehr aufgesagt klingt." Das ist ihm wohl nicht gelungen, blickt man auf die Zuschauerzahlen...
Der Film erzählt von Schmelings sportlichen Höhepunkten wie dem ersten Weltmeistertitel 1930, den er durch Disqualifikation seines Gegners Jack Sharkey erhält, seinem legendären Triumph über den als unbesiegbar geltenden "Braunen Bomber" Joe Louis (1936), wie auch vom Rückkampf, den er durch K.o. verliert. Außerdem geht es um Schmelings Verhältnis zum Nazi-Regime. Obwohl er diesem kritisch gegenübersteht, lässt er sich für Propagandazwecke einspannen. Irgendwann handelt sich der Boxer jedoch so großen Ärger mit dem Reichssportführer und anderen Spitzen der Nazi-Diktatur ein, dass er eingezogen und in den Krieg geschickt wird. Nach Kriegsende, auf der verzweifelten Suche nach Arbeit, stellt Schmeling fest, dass er außer Boxen eigentlich nichts Richtiges gelernt hat. Nach einigen Showkämpfen will der frühere Boxweltmeister die Hoffnung auf ein Comeback nicht aufgeben.
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Quelle: t-online.de
Ostler schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 19:25:30
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@bea und das boxen...
sie schreiben:"er ist kein Schauspieler".Richtig, aber er sollte ja das Leben darstellen und nicht schauspielern ! "
dazu ostdeutscher". Richtig, aber was wolllen sie damit sagen?! Eine selbstherrliche Feststellung ihrerseits, sie sind immer noch nicht in Deutschland angekommen !"dazu so einen großartigen Boxer darzustellen, das geht gar nicht". Falsch,an Henrys Maskes errungenen Titeln kommt nicht mal so "ein großartiger Boxer" wie Schmeling ran. Danke für ihre Aufmerksamkeit.....
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michalschewski schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 19:20:23
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Maske
Es war eigentlich gut gedacht, mit einem Film an Max Schmeling zu gedenken. Leider hat man aber mit der Durchführung versagt. Der
Regisseur hat sich mächtig übernommen, das beginnt schon mit der Fehlbesetzung für die Hauptrolle.
So einen Schwachsinn hat Max nicht verdient.
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Warheit Pur schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 19:17:38
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die Maske
Herr Maske hätte ja im Karl May Film den Toten Cowboy im Tal der Toten Cowboys besser abgegeben ich Lach mich Kaputtt für diese
Leistung als Boxer und beim Kuscheln wie Küssen HI !
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