31.08.2011, 10:46 Uhr | CK/dpa
Georg Friedrich Prinz von Preußen und Sophie Prinzessin von Isenburg haben sich getraut. (Quelle: dpa)
Es ist vollbracht: Der Ururenkel von Kaiser Wilhelm II., Georg Friedrich Prinz von Preußen (35), und seine Verlobte Sophie Prinzessin von Isenburg (33) haben sich in Potsdam das Jawort gegeben. Das Paar heiratete am Samstag um 12 Uhr in der Friedenskirche im Park von Schloss Sanssouci. Das schlechte Wetter konnte der guten Laune des Brautpaares dabei nichts anhaben. Vor etwa 650 geladenen Gästen aus dem deutschen und internationalen Hochadel strahlten der Preußen-Prinz und seine Braut um die Wette und warfen sich immer wieder verliebte Blicke zu. Bei der ökumenischen Trauung wurde auch eine persönliche Botschaft von Papst Benedikt XVI. verlesen.
Nach der Zeremonie fuhr das Paar, das bereits am Donnerstag standesamtlich geheiratet hatte, mit einem offenen, nachtblauen Landauer zu den Neuen Kammern bei Schloss Sanssouci zum Hochzeitsfest. Die Gäste gingen dagegen meist zu Fuß durch den Park zu dem Empfang. Am Abend war ein Galadinner im privateren Stil in die Orangerie geplant.
Tausende Zaungäste säumten die Straßen, um den Ururenkel des letzten Deutschen Kaisers und seiner Braut zu winken. Wenige Meter entfernt hallten Protestrufe von einer Gegendemonstration. Laut Polizei blieb es aber friedlich. Auch die Vertreter des deutschen und europäischen Hochadels, größtenteils zu Fuß unterwegs, kamen ungehindert zur Kirche.
Sämtliche großen Adelshäuser hatten Vertreter geschickt, besonders stark vertreten waren die Hessen und die Bayern. Zu den Gästen zählten aber auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (beide SPD), der das Paar am Donnerstag standesamtlich getraut hatte. Griechenlands Ex-Nationaltrainer Otto Rehhagel und Ehefrau Beate gehörten zu dem Kreis der privaten Freunde des Paares.
Wie seine Gäste kam Georg Friedrich Prinz von Preußen zu Fuß zur Kirche. An seiner Seite winkten seine Mutter Donata Gräfin zu Castell-Rüdenhausen und seine Schwester Cornelie-Cécile. Die Braut fuhr in einem silbergrauen Rolls-Royce eines schwedischen Freundes vor.
Unter dem Applaus der Schaulustigen zeigte Prinzessin Sophie um Punkt 12.00 Uhr ihr prachtvolles Kleid des Potsdamer Designers Wolfgang Joop. Zu dem eleganten weißen Kleid mit asymmetrischen Raffungen, über dem sie einen transparenten weißen Bolero anhatte, trug die Braut ein mit Diamanten und Brillanten besetztes Diadem und einen aus Brüsseler Spitze gefertigten Schleier.
Mit der Hochzeit krönten Georg Friedrich Prinz von Preußen Sophie Prinzessin von Isenburg ihre langjährige Beziehung. Der Hohenzollern-Nachfahre und die hessische Prinzessin kennen sich schon von Kindesbeinen an. Beide sind Betriebswirte und gelten als bodenständig. Wie die Braut im Interview mit dem rbb-Fernsehen sagte, wünscht sie sich eine Familie mit Kindern. "Zum Familienleben gehört dazu, das ein bisschen Trubel ist", sagte die 33-Jährige.
Die Hohenzollern-Hochzeit gilt als das gesellschaftliche Ereignis des Jahres in Deutschland. Neben den adeligen Gästen hatten sich 100 Journalisten aus dem In- und Ausland sich angekündigt. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) berichtete drei Stunden live im Fernsehen. Der 35-jährige Prinz von Preußen ist der Ururenkel von Wilhelm II., dem letzten deutschen Kaiser. Er ist seit 1994 Chef des Hauses Hohenzollern.
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Quelle: CK , t-online.de , dpa
Maria schrieb:
am 29. August 2011 um 00:01:28
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(1)
@Migo
Hallo Migo, das bezahlen sicher nicht die Steuerzahler. Die Fernsehübertragung wird wohl aus den Rundfunkgebühren und Sponsoren
bezahlt, also nicht aus Steuern. Und für den Polizeischutz werden die "Blaublüter" wohl selbvst aufkommen müssen. Sie schreiben ja selbst, dass dem Adel nach dem 1. Weltkrieg alle Privilegien entzogen wurden. Es war einfach nur eine Hochzeit von zweien, die sich lieben. Was ist so schlimm daran, wenn sich andere daran erfreuen? Das Problem liegt bei Ihnen.
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oberle schrieb:
am 28. August 2011 um 17:42:39
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Damals und heute
Die Frage der Schuld wer welchen Krieg angefangen hat, ist bereits lange beantwortet.. das Der Prinz aus den Hause stammt,
die mitschuld tragen, ist ein Zufall bei der Geburt zu verdanken.. Darauf hat weder der Prinz noch seine bildhübsche Frau jemals einfluss gehabt, von daher ist es egal was vor über 100Jahren waren.. Den Jungen Paar kann man nur alles Glück der Welt wünschen, und eine lang anhaltende Liebe.. :-)
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... schrieb:
am 28. August 2011 um 13:14:28
(1)
(3)
...
schönes brautpaar , und alles gute , hoffe dem armen pferd gehts nach dem umfallen gut ...
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