28.10.2011, 16:07 Uhr | mth
Sehen Sie einen exklusiven Clip zur Neuauflage des Klassikers und klicken Sie sich durch unsere Liste der größten Horrorfilme.
John Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt" (engl. "The Thing") überzeugte 1982 durch spektakuläre Effekte und eine nervenzerreißende klaustrophobische Atmosphäre. Jetzt kehrt der Klassiker in neuem Gewand auf die Leinwand zurück. "The Thing" (2011) ist dabei kein Remake, sondern erzählt die Vorgeschichte des Streifens, der als einer der Meilensteine des Horrorfilms gilt. Regie-Neuling Matthijs van Heijningen Jr. achtete dabei penibel darauf, die Qualitäten des Vorgängers beizubehalten und für jede Menge Wiedererkennungseffekte zu sorgen. Der Trailer und eine exklusive Featurette mit vielen weiteren gruseligen Szenen zeigen, dass ihm das gelungen sein dürfte. Ob "The Thing" die Klasse hat, in unsere Liste der größten Horrorfilme aufgenommen werden, das erfahren wir ab dem 17. November, wenn der Horrorfilm in den Kinos startet.
John Carpenters "The Thing" (1982) erzählt die Geschichte der Besatzung einer US-Forschungsstation, die von einer außerirdischen Lebensform ausgelöscht wird. Das Alien hat die Fähigkeit, die Form eines jeden Lebewesens anzunehmen, das ihm als Wirtskörper dient. Wer ist noch menschlich, wer schon infiziert? Einer nach dem anderen der zwölf Forscher fällt dem Alien zum Opfer, bis es den letzten beiden Überlebenden gelingt, das formwandelnde Wesen mit Dynamit zu vernichten.
Van Heijningens Prequel endet genau dort, wo Carpenter beginnt: Zwei verwirrte norwegische Forscher der benachbarten Station verfolgen mit Schusswaffen einen flüchtenden Hund, der den Organismus in sich trägt. Im anschließenden Feuergefecht kommen sie ums Leben. Nachforschungen ergeben, dass das komplette norwegische Team getötet und die Station zerstört wurde. Und sie haben offenbar etwas Furchtbares im ewigen Eis entdeckt. Wie das Alien aus seinem Winterschlaf erweckt wird und anschließend mit seinem tödlichen Treiben beginnt, das schildert die 2011er Version von "The Thing".
Natürlich hat Regisseur van Heijningen dank zeitgemäßer Effekte aus dem Rechner eine ganz andere Bandbreite an Möglichkeiten als Carpenter, um die scheußlichen Metamorphosen der Infizierten adäquat zu bebildern. Die Fans des Originals erwarten allerdings, dass der handgemachte Stil des Originals auch im Prequel beibehalten wird. Und genauso wichtig ist es, die aus dem 1982er "The Thing" bekannten Orte möglichst originalgetreu nachzubauen. Bei der Besetzung der Hauptrolle ging man allerdings einen anderen Weg. Anstatt einen männlichen Actionhelden in Kurt Russells Fußstapfen treten zu lassen, übernimmt mit Mary Elizabeth Winstead ("Stirb langsam 4.0") einer der kommenden weiblichen Hollywood-Shootingstars die Aufgabe, dem "Ding" mit dem Flammenwerfer ordentlich einzuheizen.
Kinostart "The Thing": 17. November 2011
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Quelle: t-online.de
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