02.09.2009, 13:57 Uhr
Oh (Michael Cera) schließt sich aus Versehen Zed (Jack Black) an, der aus seinem Dorf verbannt wurde. (Foto: Sony Pictures)Wir befinden uns im Jahre 1: Zed (Jack Black) und sein guter Freund Oh (Michael Cera) leben in einem überschaubaren kleinen Dorf. Ob Frau oder Mann, alle tragen langes, leicht verfilztes Kopfhaar, und auch die restliche Köperbehaarung darf nach Belieben sprießen. Die braune Bekleidung aus Leder und Fellen beschreibt das Leben inmitten der Natur, doch Zed ist kein Fan dieser ursprünglichen Lebensweise. Während sich die Dorfgemeinde in Jäger und Sammler aufteilt, zieht Zed es vor, sich aus der Hierarchiegeschichte herauszuhalten. Ihn reizt keine der hoch angesehenen Tätigkeiten: Gemütlich auf der faulen Haut liegen, das ist seine Bestimmung. Sein Freund Oh schlägt sich als Sammler durch den Alltag. Er ist das Gegenteil von Zed, still, unauffällig und eifrig. Doch bei einer Sache können sich die beiden Freunde die Hand reichen...
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Foto-Show "Year One - Aller Anfang ist schwer"
Die schöne Prinzessin Inanna (Olivia Wilde) umgarnt Zed (Jack Black). (Foto: Sony Pictures)Der leicht untersetzte Zed und der dürre Oh sind beide keine Frauenhelden. Während Oh sich nicht traut, seine heimliche Liebe Eema (Juno Temple) anzusprechen, kommt der selbstsichere Zed seiner Angebeteten Maya (June Diane Raphael) ebenfalls nicht näher. Zed hat es zudem mit einem Konkurrenten zu tun, dem breitschultrigen Jäger Marlak (Matthew Willig). Als Zed verbotenerweise vom Baum der Weisheit nascht, muss er das Heimatdorf verlassen. Gemeinsam mit Oh macht er sich auf eine lange Reise. Auf der Jagd nach Nahrung hilft ihnen mehr Glück als Verstand, doch das eigentliche Ziel bleibt stets vor Augen: Zed ist auf der Suche nach der Antwort auf seine große Frage, nach dem Sinn des Lebens. Bald treffen sie auf den cholerischen Kain (David Cross) und dessen Bruder Abel (Paul Rudd). Unerwartete Hindernisse kommen auf sie zu, und ungeahnt bringen die Ex-Dörfler einen gigantisch großen Stein ins Rollen, der die gesamte Menschheit für viele Tausend Jahre prägen soll.
Der Hohepriester (Oliver Platt) bei der Ausübung seines Amtes. (Foto: Sony Pictures)Die britische Satiriker-Truppe Monty Python schuf im Jahre 1979 die wohl erfolgreichste und gleichsam umstrittenste Parodie über die Geschichte des Neuen Testaments ("Das Leben des Brian"). Nun versuchten sich die Macher von "Und täglich grüßt das Murmeltier" und "Ghostbusters" an einer sehr ähnlichen Filmidee. Bei „Year One" steht das Alte Testament im Fokus der Betrachtung. Hauptdarsteller dieser frühzeitlichen Geschichte ist der Komödienstar Jack Black ("The School of Rock"). An Blacks Seite sind June Diane Raphael ("Bride Wars"), Paul Rudd ("Vorbilder?!") und David Cross ("Der Date Profi") zu sehen. Die Story überrascht mit sehr humorvollen Momenten und bedient gleichsam auch Flachwitzfans. An Monty Python kommt der Film jedoch bei weitem nicht heran.
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