05.07.2010, 11:11 Uhr | LS / jho
Katrin Müller-Hohenstein entschuldigt sich. (Foto: Imago)
Katrin Müller-Hohenstein entschuldigt sich für ihre Werbung für das Molkereiunternehmen Weihenstephan. "Das Engagement war ein Fehler, den ich bedaure", sagte sie dem "Spiegel". Müller-Hohenstein war in die Kritik geraten, weil sie als "Schirmherrin des Weihenstephan Qualitätsbeirats" ausgewiesen wurde und in einem Imagefilm leitende Mitarbeiter der Molkerei nach der Produktion befragte und Milchprodukte testete.
"Es war nie meine Absicht zu werben. Ich beende die Arbeit als Schirmherrin des Beirats", so Müller-Hohenstein im "Spiegel". Auch von Äußerungen ihrer Agentur, der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender habe ihr die Tätigkeit einst erlaubt, distanzierte sich die Moderatorin. Sie seien nicht mit ihr abgesprochen gewesen. Brender wiederum erklärte gegenüber dem "Spiegel", er habe ihr lediglich "für die Mitwirkung bei einer unabhängigen Stiftung zur gesunden Ernährung von Kindern" eine Erlaubnis erteilt. "Eine Aktion für irgendein Produkt hätte ich niemals genehmigt." Zudem sei Müller-Hohenstein in ihren Arbeitsverträgen "insgesamt jede werbliche Tätigkeit ausdrücklich untersagt" gewesen.
ZDF-Chefredakteur Peter Frey hatte dem "Medium Magazin" gegenüber Kritik an Müller-Hohenstein geäußert: "Ihr Internetauftritt auf den Seiten von Weihenstephan ist nicht glücklich und kann so nicht bleiben." Das Ganze entspreche "nicht den Vorstellungen des ZDF von Auftritten seiner journalistischen Köpfe". Er habe das Müller-Hohenstein mitgeteilt und gehe davon aus, "dass dieser Internetauftritt schon bald Geschichte ist". Er sei nicht grundsätzlich gegen Nebentätigkeiten seiner festen und freien Mitarbeiter. Sie dürften aber "keinen werblichen Charakter haben und die journalistische Glaubwürdigkeit nicht gefährden". Allerdings, so Frey, würde sofort ein Kollege der ARD oder von RTL kommen, wenn ein ZDF-Mitarbeiter die Moderation einer Veranstaltung ablehnen würde. "Damit kann auch ein Stück öffentliche Bindung an das ZDF verloren gehen", so die Meinung des Chefredakteurs. Jeder Fall müsse aber einzeln geprüft werden. Beim ZDF müssen alle Nebentätigkeiten angemeldet und die Höhe der Honorare angegeben werden.
Katrin Müller-Hohenstein hatte schon nach dem 4:0 Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM gegen Australien für negative Schlagzeilen gesorgt. Das 2:0 durch Miroslav Klose sei "ein innerer Reichsparteitag" für den Stürmer gewesen, sagte sie in der Halbzeit des Spiels. Der ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz entschuldigte sich für die Äußerung, sagte, Müller-Hohenstein bedaure ihre Worte. Ein ZDF-Sprecher nannte die Aussage "flapsig".
Quelle: t-online.de
Uwe schrieb:
am 4. Juli 2010 um 16:05:12
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UAHHH
Mir reicht die Tante schon bei der WM. Schickt die in ihre Höhle zurück
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Peter Grave schrieb:
am 4. Juli 2010 um 15:54:28
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Kritik an K.Mülller-Hohenstein!
Es ist doch immer wieder die gleiche Methode! An allem nörgeln die sogenannten Aufpasser herum! Man kann
tun und lassen was man will und siese selbsternannten Kritiker oder Wichtigmacher können anscheinend nur alles mit der Negativ-Brille sehen! Besser machen können sie es natürlich nicht, aber dafür das Andere um so besser!! K.M.H. ist eine herzerfrischende, symphatische junge Frau und der Herr Jauch verblasst neben ihr!
Peter Grave
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dpk schrieb:
am 4. Juli 2010 um 15:51:33
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katrin
...wieder beginnt ein Kesseltreiben.......Wem die Nase nicht passt,der muss eben weg!!Nur Mut Katrin!
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