30.08.2010, 11:40 Uhr | Judith Wiemers/ Intro
Kim Wilde will's nochmal wissen. (Foto: Christian Barz / Sony)
An Kim Wilde kam man nicht vorbei. Sie stand mit Michael Jackson und David Bowie auf der Bühne, die Anzahl ihrer Veröffentlichungen sind überirdisch, die Preise stapelten sich. Das war vor 25 Jahren. Kim Wilde versucht mit ihrem neuen Album "Come Out And Play" alte Erfolge zu revitalisieren um wieder bei den obersten Charts-Sternchen mitspielen zu dürfen. Ist das nötig?
Als Tochter zweier Vollzeit-Musiker war Kims Karriere prädestiniert, das kreative Blut scheint in der Familie Wilde nur so zu sprudeln, auch in der dritten Generation werden bereits Klaviertasten und Gitarrensaiten betätigt und die erfolgreiche Mama tritt selber keine Schritt zurück. Eher zwei nach vorne. Obwohl Kim seit den 90er Jahren kaum noch Ansehen von Kritikern oder Rezipienten verbuchen konnte, drückt sie weiter auf die unermüdliche Produktion von Popsongs im Rockgewand, eine Mischung, die Kim so professionell wie nichts sagend bedient und beherrscht.
Kim Wilde möchte sich mit ihrem neuen Tonträger "Come Out And Play" nicht mit einem Nischenplatz zufrieden geben und holt zum großen Pop-Hit aus, der sie zurück in die Charts und die Köpfe der Hörer katapultieren soll. Die epischen Arrangements, die schrillen Gitarren und die Massen-konformen und einfallslosen Melodien proklamieren jedoch lediglich den beinahe verzweifelten Versuch der Sängerin, sich mit den neuen, jungen Gesichtern der Branche messen zu wollen, da helfen auch die nostalgischen 80er-Versatzstücke mit Synthiepop-Geschmack nicht.
Kim Wilde versucht über peppige Texte und eine scheinbar juvenile Produktion junge Fans zu mobilisieren, klingt aber grade in dem Ansatz, glatte Pophymnen zu schreiben, eher verstaubt als innovativ. Mit diesem Tonträger sie ihr Talent als Sängerin und Songschreiberin und kann nur in wenigen Momenten ("Jessica") als einfühlsame und ausdrucksstarke Künstlerin überzeugen. Zuviele Hooks, vorhersehbare Motive: Kim Wilde beugt sich der Jugend anstatt ihre Erfahrung auszuspielen und Wagnisse einzugehen. Langweilig.
Quelle: t-online.de
Finn schrieb:
am 25. Dezember 2010 um 22:44:42
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Kim
Dumme kritik
das album ist super
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Sylvia schrieb:
am 31. August 2010 um 22:35:13
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Besser denn je
Ich kann nur sagen Besser denn je. Das ist Ihr Sound,Ihre Power !! Danke, Kim !!!
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Brain schrieb:
am 28. August 2010 um 13:20:15
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Kim Wilde
finde ich super!
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