18.11.2009, 10:52 Uhr
Hachiko ist dem Professor (Richard Gere) sehr ans Herz gewachsen. (Foto: Prokino (Fox))Professor Parker Wilson (Richard Gere) fährt jeden Morgen mit dem Zug zur Universität. Eines Tages läuft ihm am Bahnhof ein kleiner Hundewelpe vor die Füße, doch weit und breit ist niemand zu sehen, der nach dem Tier Ausschau hält. Damit der Kleine bei der eisigen Kälte nicht den Tod findet, nimmt ihn Parker erst einmal mit nach Hause. Die Hauskatze ist ebenso wenig begeistert wie seine Frau Cate (Joan Allen), doch Parker möchte den Kleinen übergangsweise behalten. Die Tage vergehen, das wahre Herrchen lässt sich noch immer nicht ausfindig machen. Parker entwickelt eine immer größere Zuneigung zu seinem pelzigen Akita-Hund. Er tauft ihn Hachiko und verbringt in seiner Freizeit viele Stunden mit ihm. Cate und Tochter Andy (Sarah Roemer) haben sich längst an Hachiko gewöhnt. Ihn jetzt wegzugeben würde Parker das Herz brechen...
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Foto-Show "Hachiko"
Hachiko freundet sich schnell mit Parkers Tochter Andy (Sarah Roemer) an. (Foto: Prokino (Fox))Die Zeit vergeht, und Hachiko ist mittlerweile ein stattlicher großer Hund geworden. Eines Tages folgt er Parker auf Schritt und Tritt zum Bahnhof. Parker ist amüsiert, versucht dem treuen Freund begreiflich zu machen, dass er nicht mitkommen kann, doch erst am Bahnhof macht Hachiko kehrt. Pünktlich wie jeden Tag kommt Parker wieder von der Arbeit zurück, und zu seiner großen Überraschung steht Hachiko bereits erwartungsvoll am Bahnhofsplatz. Niemand hat den Vierbeiner hergebracht, er ist aus freien Stücken zur Haltestation gelaufen. Das Gleiche geschieht am darauf folgenden Tag und auch am Tag darauf. Hachiko begleitet Parker täglich zum Zug und holt ihn an Ort und Stelle am Nachmittag wieder ab. Doch eines Tages wartet der treue Hachiko vergebens - Parker steigt nicht aus dem Zug.
Hachiko gehört zu der Rasse der Akita, einer sehr alten, edlen Hunderasse. (Foto: Prokino (Fox))Eine wahre Begebenheit setzte einem japanischen Hund noch zu Lebzeiten ein Bronzedenkmal. Die rührende Geschichte des treuen Hundefreundes wurde vielfach für herzzerreißende Kinderbücher verwendet, bis die Story von Japan aus nach Amerika gelangte. Der amerikanische Bestseller heißt "Hachiko waits" von Lesléa Newman und Machiyo Kodaira, und Hollywoodstar Richard Gere war von der Story zutiefst beeindruckt und inspiriert. Gere stand nicht nur als Hauptdarsteller vor der Kamera, er war auch als Produzent aktiv. Gemeinsam mit Regisseur und Drehbuchautor Lasse Hallström versucht er diese großartige Geschichte weiterzutragen. Dass der wahre Hachiko noch nach dem Tod seines Herrchens 10 Jahre lang täglich zum Bahnhof kam und wartete, rührt zu Tränen. "Hachiko" ist ein fantastischer Film über eine ganz besondere Bindung zwischen Mensch und Tier: einfach wunderschön.
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