23.12.2009, 13:07 Uhr
Lem nähert sich vorsichtig Chuck, der auf Planet 51 als "Alien" gelandet ist. (Foto: Sony Pictures)In den unendlichen Weiten des Weltalls besteht nach wie vor die Hoffnung, Leben zu finden. Unzählige Projekte beschäftigen sich mit der Beschaffenheit des Mars, und auch der Mond offenbart immer mehr seine Geheimnisse, wie die letzten Funde von Eiswasser zeigen. Chuck Baker (Stimme: Ingo Albrecht) wird von den Amerikanern ausgesandt, um einen neu gefundenen Planeten in Besitz zu nehmen. Er hätte ja mit allem auf seiner Raumfahrtmission gerechnet, nur nicht damit, kleine grüne Männchen zu finden.
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Foto-Show "Planet 51"
Neera und Lem leben auf Planet 51, der ein wenig wie das Amerika der Fünfzigerjahre aussieht. (Foto: Sony Pictures)Chuck ist auf dem Planeten 51 gelandet, der von kleinen grünen Männchen bevölkert wird, die in einem 1950er Jahre Kleinstadtidyll leben. Der Astronaut platzt mit der Flagge in der Hand mitten in die Grillparty von Neeras (Stimme: Gundi Eberhardt) Familie, die alles andere als very amused ist. Er nimmt die Beine in die Hand und flüchtet sich ins Nachbarhaus, nur um dort auf den nächsten Außerirdischen zu treffen, der ihn, den gut aussehenden Mann von Welt, für einen Alien hält. Hier müssen zunächst die Fronten geklärt werden. Lem (Stimme: Raul Richter), so heißt der Junge von Nebenan, ist zwar ein ziemlich angepasster Hasenfuß, er ist jedoch bereit, Chuck zu helfen, der rechtzeitig wieder zu seinem Mutterschiff kommen muss. Da der Besuch des gigantischen Außerirdischen der Regierung nicht verborgen geblieben ist, müssen sich die beiden Freunde wider Willen etwas einfallen lassen, um dem machthungrigen General Grawl (Stimme: Udo Schenk) und dem übereifrigen Professor Kipple (Stimme: Thomas Danneberg) nicht in die Fänge zu geraten. Gut, dass sie dabei nicht alleine kämpfen müssen, sondern Hilfe von Neera, in die Lem heimlich verliebt ist, und Lems Kumpel Skiff (Stimme: Sebastian Schulz) erhalten...
Chuck nimmt Lem in sein Raumschiff und zeigt ihm Planet 51 aus dem All. (Foto: Sony Pictures)Nach einem Drehbuch von Joe Stillman setzen Jorge Blanco und seine Co-Regisseure Javier Abad und Marcos Martinez die Geschichte um den US-Astronauten, der wider Erwarten zum Außerirdischen wird, um. Im englischen Original sind die Figuren prominent mit Dwayne Johnson, Gary Oldman und John Cleese besetzt, während man im Deutschen mit den Synchronstimmen der Stars (Ingo Albrecht, Udo Schenk und Thomas Danneberg) vorlieb nehmen muss. Insgesamt ist eine nette Story gelungen, die mit kleinen Anspielungen auf bekannte Science-Fiction-Klassiker aufwartet und natürlich das Genre auch parodiert, das jedoch viel zu häufig ungeschickt. Harmlose Familienunterhaltung, die nicht aus den großen CGI-Häusern made in Hollywood stammt, sondern in spanisch-britischer Koproduktion entstanden ist.
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