11.03.2009, 13:09 Uhr
(Foto: Warner)Toni Ricardelli (Rick Kavanian), der von dem blinden Pepe (Bud Spencer) gemanagt wird, ist Profikiller mit Leib und Seele, denn seine Dienstleistungen vereinen flexibles Zeitmanagement im steten Kontakt zum Menschen bei einem Top-Gehalt. Während er im Job immer den richtigen Treffer landet, will es in der Liebe nicht so klappen. Mögliche Dates sind zwar von seiner offenen Art angetan, sein Beruf ist dann den meisten doch eine Spur zu heiß. Bei seinem aktuellen Auftrag, der Liquidation des Autors Enrico Puzzo (Franco Nero), überfällt ihn die Liebe aus heiterem Himmel, als er der tollpatschigen Verlagsangestellten Julia Steffens (Nora Tschirner) begegnet.
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Foto-Show "Mord ist mein Geschäft, Liebling"
Trailer "Mord ist mein Geschäft, Liebling" video (mittlere Qualität)
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(Foto: Warner)Enrico Puzzo, früher einmal Mitglied der ehrenwerten Familie, will schon bald ein neues Enthüllungsbuch über die Mafia veröffentlichen, was dem Paten Marino (Günther Kaufmann) nicht in den Kram passt. Puzzo verschläft einen Pressetermin, und Julia, deren Job bei Kimbel & Sohn auf dem Spiel steht, reist nach Italien, um den eigenwilligen Autor, dessen Antlitz den meisten unbekannt ist, zur Vertragsunterzeichnung zu überreden. Hier trifft sie auf Toni, der Puzzo just erledigt hat. Der Liquidator ist Feuer und Flamme und gaukelt der schönen Frau vor, Puzzo zu sein, um so ihr Herz zu gewinnen. Dieser wahnwitzige Plan stößt in Profikillerkreisen auf rege Anteilnahme, weil alle Welt nun glaubt, dass der querulatorische Autor noch lebt. Helmut Münchinger (Christian Tramitz) erscheint auf der Bildfläche und will den Blattschuss machen, aber sein "Schatzi" hat wichtige Anweisungen für den treu sorgenden Gatten, die er immer unverzüglich ausführen muss. Als die Luft um Toni alias Puzzo zu dünn wird, will er aussteigen. Dann wird Julia entführt, und er muss ein letztes Mal beweisen, dass er ein Meister seines Fachs ist...
(Foto: Warner)Sebastian Niemann, der mit Dirk Ahner für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, versucht mit "Mord ist mein Geschäft, Liebling" das Genre Screwball-Komödie und den Flair der Filme mit Doris Day und Rock Hudson aus der Mottenkiste zu holen, allerdings nicht ohne diese in ein neues Gewand zu kleiden. Leider ist die Komödie mit heißer Nadel gestrickt, sodass sie weder ein Trendsetter noch ein wirklicher Hit ist. Dabei konnten die Italo-Größen Franco Nero und Bud Spencer vor die Kamera gelockt werden, deren geringer Anteil an Spielszenen nicht annähernd das Filmchen flickt. Nora Tschirner und Christian Tramitz sind die Träger der witzigen Szenen, während Rick Kavanian nicht zur Gänze seine komödiantischen Fähigkeiten ausschöpft. Fazit: Keine Haute Couture, doch abseits des Catwalks kann der ein oder andere Gag das Zwerchfell kitzeln.
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