03.11.2011, 08:29 Uhr | dpa
Er hat aus der netten kleinen Vergabe eines Filmpreises die glamouröse Oscar-Nacht gemacht: Gil Cates war einer der erfolgreichsten Produzenten Hollywoods. Jetzt ist er gestorben. Der 77-Jährige war nach Angaben der "Los Angeles Times" vom Mittwoch am Montagabend (Ortszeit) auf einem Parkplatz der UCLA-Universität in Los Angeles zusammengebrochen. Die Sanitäter konnten ihn nicht wiederbeleben. Cates hatte sich der Zeitung zufolge im vergangenen Monat einer Herzoperation unterzogen.
Cates hatte in den letzten beiden Jahrzehnten 14 Mal die Oscar-Nächte produziert und dafür Komiker wie Billy Crystal, Whoopi Goldberg, Steve Martin, Chris Rock und Jon Stewart als Gastgeber engagiert. Er habe der Welt "einige der denkwürdigsten Momente in der Geschichte der Oscars" beschert, hieß es in einer Mitteilung der Oscar-Akademie.
Die "LA Times" wurde noch deutlicher: Er sei der Impresario gewesen, der die jährliche Oscar-Verleihung "von einer müden, voraussehbaren Sache in eine glanzvolle, extravagante Unterhaltungsnacht" verwandelt habe.
Cates, als Gilbert Katz in New York geboren, war Mitbegründer der UCLA-Schule für Theater, Film und Fernsehen und brachte in den 1970er Jahren auch eigene Filme auf die Leinwand. Steve Martin bedauerte in einer Twitter-Nachricht den Tod des Produzenten. "Er war entzückend, verständnisvoll, pfiffig und gelassen. Ein großartiger Mann", twitterte der Schauspieler.
Quelle: dpa
gabi schrieb:
am 3. November 2011 um 08:12:11
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Cates
Da hast Du mal wirklich recht!!Bei wichtigen Themen wird gleich abgeblockt-(-man könnte sich ja kritisch äußern-)und bei sogenannten
PROMIS ists plötzlich soooo wichtig-ist zwar alles traurig,aber der Tod gehört nun mal in unseren Alltag
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Bert schrieb:
am 2. November 2011 um 22:24:05
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Cates
Noch nie gehört von Ihm!!!!!!!!!!!!!! Mein Beileid an alle Freunde und Angehörige!!!!!!!!!!!!!
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Holy Wood schrieb:
am 2. November 2011 um 21:28:39
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Gil Katz
Immer wenn einer dieser Legenden stirbt, wird man daran erinnert, was dem deutschen Kulturleben - und nicht nur dem - fehlt: Dieser
jüdische Geist, der sich durch Gelassenheit, Kreativität. Liberalität, Selbstironie und Großmut auszeichnet. Dtl. hatte dies einmal - bis 1933. Ohne ihre Juden in Kultur, Wissenschaft und Business wäre die USA genauso ein engstirniges, kleingeistiges Land, wie es Dtl. ist und bleibt - aller Selbstbeweihräucherung, wie tolerant und großartig es hier zugehe, zum Trotz
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