16.03.2010, 14:04 Uhr | dpa
Lena Meyer-Landrut stürmt die Charts. (Foto: ddp)
Deutschlands Grand-Prix-Hoffnung Lena Meyer-Landrut hat mit ihrem Wettbewerbssong "Satellite" einen Verkaufsrekord aufgestellt. Seit der Wahl am Freitagabend hat sich der Song online so gut verkauft wie bislang noch kein Musikdownload, teilte das Marktforschungsunternehmen Media Control am Montag mit. "Satellite" und der Song "Love Me", den die 18-Jährige im Finale der Castingshow "Unser Star für Oslo" ebenfalls gesungen hatte, machten zusammen die Hälfte aller Top-Ten-Verkäufe bei den Single-Downloads von Freitag bis Sonntag aus. Auch bei Musicload belegt die 18-Jährige mit diesen beiden Titeln und dem Stück "Bee" die ersten drei Plätze der Single-Charts.
Am 29. Mai muss sich Lena dann in Oslo der singenden Konkurrenz stellen, und die hat es in sich. So schickt die Türkei nach dem erfolgreichen Ethno-Pop im Vorjahr nun die Gruppe Manga ins Rennen - ihr Rock-Pop-Song "We Could Be The Same" kommt allerdings etwas konventionell daher. Orientalischer muten da schon die Griechen an: Giorgos Alkaios & Friends bewegen sich mit "OPA" irgendwo zwischen Sirtaki, Kreta-Strandparty und Balkan-Disco - das geht zumindest ins Bein.
Die Iren wollen mit ihrer 1993er Eurovision-Gewinnerin Niamh Kavanagh endlich wieder einmal punkten. Ihre Ballade "It's For You" klingt aber wie schon mal gehört, nämlich bei Céline Dions "Titanic"- Welthit "My Heart Will Go On", jedoch ohne dessen Klasse: eben Maschinenraum statt Captain's Dinner. Die Gefahr ist groß, dass Siebenfach-Sieger Irland damit erneut untergeht - und mit der grünen Insel auch Titelverteidiger Norwegen, das mit "My Heart Is Yours" von Didrik Solli-Tangen im gleichen Fahrwasser dümpelt.
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Viel Schmalz und Herzblut für Mütterchen Russland vergießt Peter Nalitch mit seiner folkloristisch angehauchten Ballade "Lost And Forgotten" - im Internet ist er bereits ein Star: Sein ironischer Song "Guitar" ist bei YouTube bereits fast drei Millionen Mal angeklickt worden; sein Wettbewerbssong ist bisher noch nicht so weit. Die Niederländerin Sieneke setzt eher auf Spaß denn auf musikalische Klasse - und ist so wohl kaum eine Gefahr für Lena. Das Nachbarland dürfte mit seiner Karnevals-Schunkel-Nummer "Ik Ben Verliefd (Sha-la-lie)" aus der Feder von Schlumpf-Vader Abraham (Pierre Kartner) nach normalen Maßstäben nicht einmal das Halbfinale überstehen. Ähnlich wie die Slowenen, deren Song "Narodno Zabavni Rock" eine wilde Mischung aus "Musikantenstadl" (inklusive Dirndl, Kniebundhose, Quetschkommode) und 80er-Jahre-Lederjackenrock ist. Doch Vorsicht: Was ist beim Grand-Prix schon normal? Die schräge ukrainische Transvestiten-Kunstfigur Verka Serduchka holte 2007 mit dem Partykracher "Lasha Tumbai" Platz zwei und der österreichische Kabarettist Alf Poier mit dem skurrilen "Weil der Mensch zählt" Rang sechs.
Auf ihre Andersartigkeit baut aber auch die deutsche Kandidatin - oder wie das Talententdecker Stefan Raab in einer seiner zahlreichen Lobeshymnen so schön ausdrückte: "Es gibt viele, die sind so, und es gibt wenige, die sind anders, und du bist eben anders." Anders ja, aber nicht schräg: Denn ihr Song "Satellite" - geschrieben von der Amerikanerin Julie Frost und dem Dänen John Gordon, der als Gitarrist bereits für Suzanne Vega und Madonna arbeitete - ist kein klassisch-schlechter Eurodance, keine Folklore-Anbiederei und auch kein Rock- Schocker à la Lordi (das waren die Horrormasken-Musiker, die 2006 den Grand Prix gewannen). Lenas Lied ist ein etwas spezieller Pop-Song, mit viel ironisch-erzählerischem Sprechgesang und erinnert stark an die Garde junger britischer Songschreiberinnen von Kate Nash über Adele bis zu Lily Allen. Sicher kein Ohrwurm, aber ein Lied, das im Finale der 25 Besten im Ohr hängen bleiben könnte.
Quelle: dpa
tinchen schrieb:
am 29. Mai 2010 um 20:31:38
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Satellite
Weder Lena an sich, noch das Lied "Satellite" ist "irgendwie anders" wie die Medien berichten. Es ist das gleiche "HIngeklatsche"
wie sonst auch. 3 Arkorde, eine "Kräätsche - Stimme" und ne Gitarre im Hintergrund. Ganz toll!
Richtige Musiker werden heutzutage nicht mehr gewürdigt, aber so eine 19jährige Möchtegernsängerin schon.
Sie sollte erstmal Noten lesen lernen!
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TINA schrieb:
am 10. Mai 2010 um 10:00:28
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Lena-Charts
Also,ich finde die Musik von Lene einfach nur ätzend.Wenn man es mehr als drei mal gehört hat,geht es einem schon sowas von auf
die Nerven.Ne,geht gar nicht!!!Für den Grand Prix sehe ich daher ganz schwarz.Sie tritt auf wie ein Bauerntrampel;kann sich schlecht bewegen und das Englisch,was sie so draufhat...na ja;hat wohl jeder schon gemerkt,ist grauenhaft.Die andere Kandidatin kam wesentlich besser rüber und hatte auch mehr Talent.Lena dagegen hampelt auf der Bühne rum wie ein Kindergartenkind .
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Axel1954 schrieb:
am 17. April 2010 um 13:45:03
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Lena Meyer landrut
Ich hab mir alle Vorträge beim casting von LML in ruhe angeschaut und mir dann die jeweiligen Stücke von den
Originalkünstlern auf Youtube angeschaut, die sind zwar teilweise technisch etwas besser aber überwiegend deutlich langweiliger interpretiert, da hat Lena deutlich mit mehr Gefühl und Spass interpretiert.
Was bei Lena allerdings sein sollte nur anhören bringt nicht den ganzen Spass, man muß Sie live dabei rleben.
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