28.10.2011, 16:24 Uhr | JK
Kaum wiederzuerkennen: Der ältere Herr mit dem zurückgewichenen Haaransatz, dem etwas fülligeren Körper und dem faltigen Gesicht ist niemand anderes als Leonardo DiCaprio. Für seinen neuenFilm "J. Edgar" (Kinostart: 16. Februar 2012), der vom Leben des FBI-Chefs J. Edgar Hoover handelt, ließ sich der 36-Jährige gut und gerne 30 Jahre älter schminken. Und das ist den Maskenbildnern sehr gut gelungen. Oder hätten Sie den Golden-Globe-Gewinner auf Anhieb erkannt?
Der von Oscar-Preisträger Clint Eastwood inszenierte Film erzählt die wahre Geschichte von Hoover, der fast 50 Jahre lang der Chef des Federal Bureau of Investigation war und so zum mächtigsten Mann in Amerika aufstieg. Um sein Land zu schützen, schreckte er vor nichts zurück. Er überlebte die Regierungen von acht Präsidenten und drei Kriege, er kämpfte gegen reale und eingebildete Bedrohungen, wobei er die Gesetze oft recht eigenwillig auslegte. Seine Methoden waren heroisch aber auch skrupellos, und all das diente nur dem einen Ziel, das er nie erreichte: Er wollte von der Welt bewundert werden.
Das Filmdrama wirft einen Blick auf Hoovers Beziehungen, sein privates und sein öffentliches Leben. Zudem spielen auch die Spekulationen um seine sexuelle Orientierung eine große Rolle. Insgesamt dürfte "J. Edgar" also ein überaus sehenswertes filmisches Denkmal eines der einflussreichsten, umstrittensten und rätselhaftesten Männer seiner Zeit werden. Gemeinsam mit Eastwood als Macher des Films, DiCaprios sensationeller Verwandlung in den alten Hoover, Naomi Watts in der Rolle Hoovers langjähriger Sekretärin Helen Gandy und Oscar-Preisträgerin Judi Dench als seine gluckenhafte Mutter riecht das gewaltig nach einem Oscar für die Filmbiografie. Und vielleicht gewinnt DiCaprio mit dieser Rolle auch endlich seinen ersten Acadamy Award. Zu wünschen wäre es ihm.
Kinostart: 16. Februar 2012
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Quelle: t-online.de
usery schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 09:06:00
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J. Edgar Hoover
Typisch amerikanisch. Da wird ein Film über einen Verbrecher(meine persönliche Meinung) gemacht der dann noch womöglich
als Patriot und Held der USA dagestellt wird und dabei geraten dann seine (oder auch mit) angeorneten Morde (siehe das Buch "Die Hinrichtung des Martin Luther King. Wie die amerikanische Staatsgewalt ihre Gegner zum Schweigen brachte" von William F. Pepper) völlig Vergessenheit. Wie man es auch von den Westernfilmen kennt. Du patriotisches USA, "Gott schütze di
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joiny schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 19:50:42
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ne Sorry
Normalerweise geben sich die Maskenbildner in Hollywood ja immer recht viel Mühe aber hier passt einfach nix zusammen.
Nase,Ohrläppchne Mundwinkel Tränensäcke einfach zu viele Merkmale die anders sind. Das orginal sieht mehr wie ein gut gefütterter Adenauer aus. Während Di Caprio auf dem Bild eher wie eine Marlon Brando Kopie aus der Apokalypse Now Zeit erscheint.
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