27.05.2011, 08:14 Uhr | dpa/LS
Die als "letzte Surrealistin" bezeichnete Malerin Leonora Carrington ist mit 94 Jahren gestorben. (Foto. Reuters)
Die surrealistische Malerin und Bildhauerin Leonora Carrington ist mit 94 Jahren in Mexiko gestorben. Die Künstlerin britischer Abstammung war in der Nacht zum Donnerstag wegen einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus in Mexiko-Stadt eingeliefert worden, sagte ihr Sprecher Isaac Masri am Donnerstag. Sie wurde in Mexiko als die letzte Überlebende des Surrealismus betrachtet. In früheren Jahren war sie eine Zeit lang die Geliebte von Max Ernst. Mit ihm reiste sie nach Paris, wo sie unter anderem Dalí, Breton und Picasso kennenlernte.
Carrington, die 1917 in der britischen Grafschaft Lancashire geboren wurde, lebte seit den 40er Jahren in Mexiko. 2005 erhielt sie dort die "Medalla de Oro de Bellas Artes" (Gold Medaille der schönen Künste). Die Werke der Malerin, die auch als Schriftstellerin und Dramatikerin tätig war, umfassten verschiedene Bereiche der dunklen Mystik. Ihre Darstellungen von Träumen, Fantasien, Geistern und Schreckgestalten zeigen eine tiefe Verwurzelung mit der mexikanischen Kultur und ihrer Legenden.
Quelle: t-online.de , dpa
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