11.04.2011, 11:25 Uhr | dpa/AFP/dapd
Hollywood-Diva Liz Taylor ist tot. (Foto: Reuters)
Die Schauspielerin und Hollywood-Legende Elizabeth Taylor ist tot. Das teilte ihre Agentin Sally Morrison laut ABC News mit. Die mehrfache Oscar-Preisträgerin starb im Alter von 79 Jahren nach Angaben ihres Sprechers "friedlich" im Krankenhaus in Los Angeles im Kreise ihrer Familie. Als Todesursache wurde laut "tmz.com" Herzversagen angegeben.
Taylors Karriere umspannte mehr als sechs Jahrzehnte, sie ist untrennbar mit der goldenen Ära Hollywoods verbunden. Ihre Schönheit ließ sie schon in jungen Jahren zur Legende werden, ihr schauspielerisches Talent brachte ihr zwei Oscars ein - und ihr leidenschaftliches Privatleben resultierte in acht Eheschließungen. "Meine Mutter war eine außergewöhnliche Frau, die ihr Leben voll ausgekostet hat - mit großer Leidenschaft, mit Humor und Liebe", erklärte Taylors Sohn Michael Wilding. "Ihr Vermächtnis wird niemals verblassen."
Liz Taylor, die am 27. Februar 1932 in London als Tochter amerikanischer Eltern geboren wurde, spielte in zahlreichen legendären Hollywood-Filmen mit. Bereits mit zwölf Jahren wurde sie durch ihre Rolle in "National Velvet" (deutscher Titel: "Kleines Mädchen, großes Herz") zum Kinderstar. Später spielte Taylor an der Seite von James Dean in "Giganten" (1956), mit Paul Newman in "Die Katze auf dem heißen Blechdach" (1958) und gemeinsam mit ihrem zweimaligen Ehemann Richard Burton in dem preisgekrönten Film "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" (1966).
Ihren Schauspielkollegen Burton hatte Taylor bei den Dreharbeiten zum Film "Cleopatra" (1962) kennengelernt. Der bis dahin teuerste Hollywood-Film aller Zeiten floppte spektakulär, doch legte er den Grundstein für Taylors stürmische Beziehung zu Burton, die für Taylors Biograph Sam Kashner "die Ehe des Jahrhunderts" war. Die beiden heirateten 1964 und ließen sich 1974 scheiden. Ein Jahr später heirateten sie erneut, 1976 folgte die nächste Scheidung. Burton kommentierte später: "Eigentlich haben wir uns nie getrennt - und wir werden uns niemals trennen."
Das Auf und Ab der Ehe mit Burton ließ die Diva zur Alkoholikerin werden. Eine Ehe mit dem Politiker John Warner, der den Bundesstaat Virginia im US-Senat vertrat, scheiterte 1982. In den 80-er Jahren war Taylor wiederholt auf Entzug in der Betty-Ford-Klinik. Sie überwand ihre Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten und wandte sich einem neuen Anliegen zu: dem Kampf gegen die Ausbreitung von Aids. "Ihre bemerkenswerte Filmarbeit, ihr Erfolg als Geschäftsfrau und ihr tapferer und unermüdlicher Kampf gegen Aids macht uns unglaublich stolz", erklärte ihr Sohn.
Taylors Privatleben kam nicht zur Ruhe. 1991 überraschte sie die Welt mit Ehemann Nummer acht: Sie heiratete den 40-jährigen Bauarbeiter Larry Fortensky, den sie bei einer Entziehungskur kennengelernt hatte. Die Ehe hielt drei Jahre. Mit ihrer Gesundheit ging es langsam bergab: 1997 wurde ein Gehirntumor entfernt. Ihre Herzbeschwerden verschlimmerten sich in den folgenden Jahren. Taylor trat nur noch selten in der Öffentlichkeit auf, einer der Anlässe war 2009 die Beerdigung ihres langjährigen Freunds Michael Jackson.
Die Schauspielerin hatte zuletzt wegen eines Herzleidens mehrere Wochen im Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles verbracht. Ihr Sprecher sagte laut "tmz.com": "Obwohl sie kürzlich einige Komplikationen erlitten hatte, hatte sich ihr Zustand stabilisiert. Und wir hofften, sie könne bald nach Hause zurückkehren. Traurigerweise war dies nicht der Fall."
Gesundheitliche Probleme begleiteten sie einen Leben lang. Sie wurde nach eigener Aussagen schon mit einer Rückgratverkrümmung geboren, litt seit ihren Teenager-Jahren unter chronischen Rückenbeschwerden und bekam im Alter Osteoporose. Sie musste außerdem wegen einer Lungenentzündung und mehreren Knochenbrüchen behandelt werden.
Quelle: dapd , AFP , dpa
Grietje schrieb:
am 23. März 2011 um 19:38:07
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Tod von Liz Taylor
Eine der letzten großen Hollywood-Diven, die diesen Titel auch verdient hatte! Erst stirbt ihre große Liebe Richard
Burton, dann Rock Hudson und dann auch noch Michael Jackson. Besonders Jackos Tod hat sie wohl sehr mitgenommen. Ruhe in Frieden, Liz Taylor!
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maron schrieb:
am 23. März 2011 um 19:38:05
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@Wolischo
klar Du bist ja die Katzenberger Liga "natürlich blond". Wenn Du Liz nicht gemocht hast lass doch den Kommentar. Eine derartige
Frau und Weltstar wird es nie wieder geben. Und ihre einstige Schönheit konnte man selbst jetzt noch erkennen.
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Walt schrieb:
am 23. März 2011 um 19:34:32
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Elizabeth Taylor
Guckt euch ihre Filme an, welch Unterschied zu den heutigen Botox-Weibern.
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