16.11.2008, 17:05 Uhr | Birgit Aßmann
Uri Geller nimmt Kontakt auf. (Foto: ProSieben)Kleine grüne Männchen in ihren frisbeeförmigen Fortbewegungsmitteln haben die Fantasie der Menschheit schon immer außerirdisch angeregt. Und so standen blinkende Lichter am Nachthimmel, unheimliche Wesen in Rosswell (USA) und Nachrichten, die ins All geschickt wurden im Mittelpunkt der ProSieben–Show "Uri Geller live – Ufos und Aliens". "Gemeinsam mit den Zuschauern werden wir Kontakt aufnehmen", prophezeite Geller schon im Vorfeld der Sendung. Und damit lag der Magier gar nicht mal verkehrt: Denn Nina Hagen hatte es trotz schwerer Virus-Infektion, unter der sie in der vergangenen Woche litt, ins Studio geschafft und gab dem Zuschauer durch ihre blanke Anwesenheit eindeutig das Gefühl "Sie sind unter uns". Da konnte selbst das Pärchen nicht mithalten, das sich regelmäßig auf einen Ufo-Trip begibt, um sich von seinen Alien-Kumpels eingehend untersuchen zu lassen – ganz ohne Krankenschein und und Praxisgebühr. Die Zuschauer quittierten den Alien-Spuk übrigens mit einer für ProSieben blamablen Quote: Gerade einmal 1,4 Millionen Zuschauer schalteten das Spektakel ein.
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Uri Geller ruft, die Aliens antworten - nicht. (Foto: ProSieben)"Jetzt sind unsere Nachrichten schon hinter dem Jupiter", wurden die Zuschauer auf dem Laufenden gehalten. Und natürlich ließ Uri Geller es sich nicht nehmen, mit den Zuschauern im Studio und an den Bildschirmen auch noch eine mentale Nachricht an die grünen, grauen oder sonst wie gefärbten Wesen im All zu schicken. In gewohnt dramatischer Manier brummelte er sein "Achat, Shtaim, Shalosh" – und schon düsten die Gedanken der Zuschauer in die fernen Galaxien – wenn das so einfach ist, sollten wir doch in naher Zukunft auf SMS verzichten können. Neben Nina Hagen, die wirr von ihrem pränatalen Ufo-Erlebnis von 1981 berichtete, nahmen auch Ufo-Experte Erich von Däniken und Raben-Beschwörer Vincent Raven auf dem Alien-Sofa Platz. Däniken übernahm den wissenschaftlichen Part und belegte die Rückkehr der Aliens im Jahr 2012 anhand von Maya-Mythen. Vincent Raven machte es sich da etwas leichter und plauderte mit seinem Raben. Der war an diesem Abend allerdings genauso mitteilungsbedürftig wie die kleinen grünen Männchen – nämlich gar nicht. Birgit Aßmann
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