03.05.2010, 15:20 Uhr | jho
Sommer-Saisonware von Mark Medlock: "Rainbow's End". (Foto: Volker Neumüller / Sony)
Wer Alben mag, bei denen sich nicht jeder Song anhört wie der vorherige, beziehungsweise die vom Vorgänger-Album, ist hier falsch. Denn was Mark Medlock und sein Produzent Dieter Bohlen auf "Rainbow’s End" abliefern, ist nicht viel mehr als die übliche aufgewärmte Bohlen-Massenware.
Nicht, dass die beiden mit diesem Rezept eine Bauchlandung hinlegen würden. Immerhin hat es bisher immer funktioniert, Medlock hat sich gut verkauft und konnte immer zufriedenstellende Chartplatzierungen vorweisen. Und von jemandem, der innerhalb von knapp drei Jahren fünf Alben auf den Markt wirft, kann man nun wirklich keine kreativen Höchstleistungen erwarten. Was Medlock-Fans auf "Rainbow’s End" bekommen, geht also auch dieses Mal nicht über 08/15-Pop hinaus. Schade eigentlich.
Denn Medlocks zweifellos vorhandenes Gesangstalent wird so leider immer mehr verramscht: Nette, leichte und letztlich einfach nur unbedeutende Sommerliedchen zum Nebenbeihören und sofort wieder Vergessen, mit einer Haltbarkeit maximal bis Herbst – mehr bekommt der DSDS-Sieger von seinem Produzenten nicht vorgesetzt. Nur einmal gelingt es Mark Medlock, in dem wirklich souligen Song "Trouble" seine Stärken auszuspielen. Schade nur, dass dieser gute Eindruck sofort wieder dadurch zunichte gemacht wird, dass sich Dieter Bohlen hörbar bei Sam Browns "Stop" bedient hat. Immerhin macht Bohlen in Sachen Hit-Recycling auch vor sich selbst nicht Halt – immer wieder klingen auf "Rainbow’s End" nicht nur Werke anderer Künstler, sondern auch frühere Songs von Mark Medlock selbst durch. Was das Ganze allerdings auch nicht besser macht.
Insgesamt beschränkt sich "Rainbow’s End" im Wesentlichen darauf, das übliche Pseudo-Karibikfeeling zu verbreiten - das durch billige Computer-Plastik-Beats und Texte auf dem Niveau von Fünftklässlern aber letztlich eher an zwei Wochen verregneten Ostseeurlaub erinnert. Am Regen könnte allerdings auch die unsägliche, verzerrte Quietschestimme schuld sein, die an eine Mischung aus den Schlümpfen und Crazy Frog erinnert und damit die Songs "Hungry For Your Love" und "Mr. Love" zu einem wirklich grausamen Hörerlebnis macht. Was bei Akons "Lonely" – dem Vorbild für "Mr. Love" -, auch schon nicht wirklich schön war, wirkt hier nur noch lächerlich. Aber solange Mark Medlocks Alben trotzdem gekauft werden, ist ja alles in bester Ordnung und Bohlen kann so weitermachen wie bisher.
Quelle: t-online.de
Katerkarlo schrieb:
am 23. Juli 2010 um 16:42:39
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Mark Medlock
Naja Bohlen quikte früher bei Modern Talking, jetzt ist er alt und läßt nun den Mark die Kohle schäffeln.
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Dita Pohlen schrieb:
am 14. Juli 2010 um 11:42:34
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ig
Igitt, was für eine Pop-Brühe.
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Medlock-Fan schrieb:
am 7. Mai 2010 um 22:26:39
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Mark
Mach weiter so,Mark,denn Du bist Spitze.Halte Dich an Dieterle und es wird Dir immer gut gehen.Was will man mehr?!
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