10.04.2010, 11:31 Uhr | jho
Dieses Jahr beginnt der Sommer schon nach Ostern - zumindest im Terminkalender von Dieter Bohlen und Mark Medlock. Das Duo infernale der deutschen Musikszene läutet mit Marks brandneuer Single "Real Love" die heiße Jahreszeit ein.
"Echte Liebe" zur Musik der beiden ist feste Voraussetzung, um "Real Love" gut zu finden. Denn wo Mark Medlock draufsteht, ist wie immer 100 Prozent Bohlen drin: Groovende Beats, tanzbare Rhythmen, eine launige Melodie und ein unkomplizierter Refrain zum Mitgrölen machen den Song aus. Sein Gespür für massentaugliche Hits beweist der Poptitan mit "Real Love" allemal, und dass das Duo damit bei den Fans auf Begeisterung stoßen wird, ist absolut sicher. Alle anderen sollten inzwischen ja gelernt haben, einfach wegzuhören.
Denn wenn man die Begeisterung für Marks Stimme oder die Bewunderung für Bohlens Treffsicherheit in Sachen Ohrwurm-Nummern beiseite lässt, offenbaren sich bei "Real Love" die schon früher beanstandeten Schwächen: Besonders auffällig ist die Tendenz zu Standard-Plastik-Pop ohne Seele aber mit viel Computer-Soundsoße, der Mark Medlocks souliger Stimme eigentlich nicht gerecht wird. Seltsam muten auch immer wieder die unzusammenhängenden Texte auf dem Niveau mittelmäßig begabter, aber schwer pubertierender Fünftklässler an: "Tief in meinem Herzen ist ein Feuer, es brennt tief im Innern" oder "Kannst du das Gefühl spüren, es ist wie ein brennendes Meer". Und zu guter Letzt wären da noch die unvermeidlichen, aber nervigen "Oh Baby"-Ausrufe, die wohl so etwas wie Leidenschaft vermitteln sollen. Es ist keine Frage: Der Erfolg gibt Dieter Bohlen recht und für Mark Medlock ist die Hingabe an den Poptitan der einfachste und sicherste Weg, dauerhaft Erfolg zu haben und Geld zu scheffeln. Aber man würde doch zu gerne einmal hören, wie Mark Medlock klingen kann, wenn Dieter Bohlen nicht seine Finger im Spiel hatte.
jho
TP schrieb:
am 14. April 2010 um 15:31:00
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Das soll Musik sein?
mal ganz ehrlich: haben die leute denn nicht wenigstens einen funken anspruch an sich selbst? diese "songs" sind stupide
und klingen wie vom fließband. ältere menschen vergnügen sich mit der heilen welt der volksmusik, in der die wiesen noch grün und die sonne auf die gartenlaube strahlt. mir schmilzt dabei das gehirn. genauso wie bei dieser bohlenschen produktion. man will sich doch unterhalten und vor allem angesprochen fühlen, und nicht nur stumpf berieseln lassen.
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O.Jo schrieb:
am 12. April 2010 um 18:21:18
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Medlock
Habt ihr überhaupt den Mark gehört???? Ich habe nur die eintönige, gleiche Musik wie die von den vorhergehenden Songs gehört und
Mark`s eigentlich gute Stimme nicht. Die Musik war viel zu laut. Ich mag Mark nicht besonders wegen seiner primitiven Art sich zu artikulieren, aber die Stimme wäre bei einem besseren Produzenten bestimmt nicht schlecht.
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Mike schrieb:
am 11. April 2010 um 21:58:36
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Kunstprodukt
... ein künstliches Entertainmentprodukt ohne Seele und Talent, mit nur einem einzigen Zweck : seine Schöpfer reicher zu machen ...
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