24.09.2009, 15:25 Uhr | LS
Das Buch "Sex, Drugs & Castingshows" (Foto: Riva Verlag)"Geh nicht hin, wenn du von Herzen Musiker bist und selbst Songs schreibst und geh nicht hin, wenn du reich und berühmt werden willst." Martin Kesicis Rat an potenzielle Castingshow-Bewerber ist eindeutig. Dabei war der 36-Jährige selbst Gewinner einer solchen Sendung. 2003 ging er als Sieger aus der Sat.1-Show "Star Search" hervor. Und lernte somit auch die Schattenseiten des Geschäfts kennen. "Man ist wie ein Roboter. Man funktioniert nur noch", sagt er im Interview mit t-online.de. Ständig würden einem Leute von der Plattenfirma oder der TV-Produktion sagen, was zu tun sei. "Und wirst du krank, wenn du ein Video drehen sollst, raten sie dir, dir eine Kortisonspritze verpassen zu lassen." Gemeinsam mit Markus Grimm, der als Mitglied der "Popstars"-Castingband Nu Pagadi ganz ähnliche Erfahrungen sammelte, hat Kesici deshalb das Buch "Sex, Drugs & Castingshows" geschrieben. Darin werfen sie einen persönlichen und schonungslosen Blick hinter die Kulissen der Castingshows. Was sie deren Machern vorwerfen, warum die Sieger keine langfristigen Erfolgschancen haben und weswegen Mark Medlock eine kleine Ausnahme bildet, verraten beide im t-online.de Interview.
"Sex, Drugs & Castingshows" Interview mit Martin Kesici und Markus Grimm
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