12.09.2011, 11:58 Uhr | sgü
Matthias Reim spricht über die Höhen und Tiefen seines Künstlerdaseins. (Foto: ddp)
Lange hat man nichts mehr von der Stimmungskanone Matthias Reim gehört. Mit seinem Schlager-Evergreen "Verdammt, ich lieb dich" verdiente er sich Anfang der 90er Jahre eine goldene Nase. Dann jedoch geriet er durch leichtsinnige Finanzspekulationen seines damaligen Managers in die Insolvenz. Heute spricht er ab 19:55 Uhr im "Sky Magazin", das auf Sky Cinema ausgestrahlt wird, über diese schwierige Zeit und erklärt: "Ich wollte mich nur um die Musik kümmern und nicht ums Geld."
16 Wochen lang hatte sich Matthias Reim, der aus dem nordhessischen Korbach stammt, mit seinem Megahit an der Spitze der Charts gehalten. Einige Jahre später wurde es jedoch ruhig um ihn. Beruflich und auch privat lag er am Boden. Doch als im Oktober 2010 sein Album "Sieben Leben" erschien, ging es für den Kämpfer und Optimisten Reim wieder bergauf. Im Sky Magazin gibt Matthias Reim im Interview mit Moderatorin Joey Grit Winkler zu "Ich glaube, man muss schon ein bisschen aus den Fehlern lernen, die man macht. Aber ich habe immer versucht den Weg des Herzens zu gehen. Ich kannte kein Misstrauen", so der Schlagerstar.
Als er feststellte, rund zwölf Millionen Euro Schulden zu haben, war das wie ein Schock. Sein Leben wurde völlig auf den Kopf gestellt. Dennoch hat er es geschafft, sich wieder aufzurappeln und wieder zu arbeiten. Reim hat sich vorgenommen, in Zukunft vieles anders zu machen: "Ich habe einen Fehler gemacht, damals. Ich wollte mich nur um die Musik kümmern und nicht ums Geld. Natürlich mache ich es heute anders", sagt Matthias Reim. "Über alles, was ich heute verdiene, entscheide ich selbst."
Über seine Tournee "Sieben Leben" sagt Reim: "Das war für mich ein großes Abenteuer, nach all den Jahren und nach den Ups und Downs". Wenn man hinter der Bühne steht, vor Lampenfieber fast vergeht, und dann vor Tausende Menschen raus auf die Bühne tritt, ist das "der Hammer" für Reim: "Du machst eine Geste und das Publikum fängt 'Du bist mein Glück groß wie ein Planet' zu singen an, da steigt das Adrenalin, da kannst du 42 Grad Fieber haben, da sagst du 'Here we go again'!"
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sgü
berti schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 09:56:12
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Reimsche Schulden
dieser Blödelbarde,nun auch noch die Schuld auf andere schieben.So ist es richtig.
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Fan schrieb:
am 14. September 2011 um 01:34:07
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Matze
Wir freuen uns auf das Oktoberfest in Kemnitz (mit K). Wird bestimmt wieder genauso gut wie die letzten 11 Mal mit Matze. Das was hier
abgeht, erlebt Ihr nirgendwo anders!
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annemaedchen schrieb:
am 13. September 2011 um 09:34:49
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Schulden
Schulden zu machen, in dieser Größenordnung geht recht schnell, das kann jeden passieren, wenn man sein Vertrauen in falsche Leute
setzt. Ich mag seine Musik und wünsche ihm nur das beste, man bekommt auf seinen Konzerten eine Menge geboten für wenig Geld. Aber er war damals jung und naiv und hat sich ausnehmen lassen wie ne Weihnachtsgans und warum gönnt ihm hier keiner etwas Luxus...er hat ja auch dafür gearbeitet. Typisch deutsche missgünstige Neidgesellschaft.
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