02.12.2011, 08:51 Uhr | Isabelle Maurer / Intro
"Hell In A Handbasket" ist das neue Album von Meat Loaf. (Quelle: Paul Brown / Sony)
Meat Loafs zwölftes Studioalbum "Hell In A Handbasket" hält wieder zwölf prächtige Rocksongs bereit. Der 64-Jährige Amerikaner ist immer noch in Topform und präsentiert bereits ein Jahr nach dem letzten Album schon eine neue Platte. Und die bietet sogar HipHop- und Elektro-Elemente. Übrigens: Das Sprichwort "to go to hell in a handbasket" heißt übersetzt in etwa "den Bach runtergehen". Doch davon kann hier definitiv nicht die Rede sein.
Meat Loaf ist schon ein alter Hase im Showgeschäft. Seit 40 Jahren mischt er das Rock-Business mit seiner theatralischen Mischung aus Hardrock, Progressive und Rock´n´Roll auf. Unter dem Namen "Rock Opera" hat der Amerikaner mit dem unverkennbaren Gesang ein eigenes Genre geprägt. Sein neues Album ist auch wieder von seiner dramatischen Rock-Attitude durchzogen und sorgt erneut in dominanten Klavier-Parts für harmonische Abwechslung.
Meat Loafs opernhafter Hardrock kommt auf "Hell In A Handbasket" an keiner Stelle zu kurz. "Fallen From Grace" oder "The Giving Tree" verkörpern den typischen Meat-Loaf-Stil mit viel Pathos und Emotion. Die Gefahr der Überfrachtung ist bei Meat Loaf so bekannt wie allgegenwärtig, doch Fans der großen Geste sind bei ihm immer noch an der richtigen Stelle. Der Sänger versteht es nach wie vor, Wut, Trauer und Liebe mit seiner starken Stimme zu vermitteln. "Live Or Die" bringt diesen oft bemerkten, manchmal beklagten Musical-Anteil besonders schön auf den Punkt. Man muss Meat Loaf schon mögen, daran ändert auch dieses Album nichts.
Wie viele andere Künstler experimentiert auch Meat Loaf hin und wieder mit verschiedenen Stilrichtungen. Neu dabei sind die HipHop-Parts von Polit-Rapper Chuck D auf "Mad Mad World/The Good God is a Woman and She Don't Like Ugly" und von Lil John bei "Stand In The Storm". Hardrock und HipHop in Kombination wären eine lösbare Aufgabe, doch Meat Loaf will es nicht so recht gelingen, die beiden Genres zusammenzubringen, ohne dass der Song letztlich untergeht. Der Rap-Teil wirkt eher wie ein loses Einzelstück, das nicht zu dem Rest des Liedes passt. Der Sänger ist an dieser Stelle leider mal wieder etwas übermotiviert. Auch das Cover von "California Dreamin" von The Mamas And The Papas versprüht kein träumerisches Gefühl wie das Original. Da sollte man Altes lieber ruhen lassen. Für Fans von Meat Loaf dürfte das Gesamterlebnis der Platte allerdings ein freudvolles sein.
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Quelle: t-online.de
steve lee schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 23:44:44
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meat
also ich finde das album recht abwechslungsreich, klar es ist kein jim steinman dabei, aber das cover von califoria dreaming ist schon
interessant, auch die anderen songs, er kann es halt noch und live ist er sowieso einer der besten
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lotus67 schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 12:48:02
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Meat Loaf
Ich finde das neue Album super. Abwechslungreich, spontan und wie immer mit überraschungen. ich freue mich heute schon wenn Meat
Loaf wieder in die Schweiz kommt .Bin heute noch happy wen ich an das letzte Konzert denke.
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oneandall schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 17:49:16
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meat loaf
Ich finds gut, wenn der alte Sack rockt was das Zeug hält:
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