14.03.2011, 13:20 Uhr | dpa
Mel Gibson wurde verurteilt. (Foto: Reuters)
Für Hollywoodstar Mel Gibson (55) hätte es schlimmer kommen können: Statt wegen schwerer Körperverletzung stand der Schauspieler und Regisseur ("Braveheart") am Freitag wegen geringfügigeren Vorwürfen in Los Angeles vor Gericht. Gibson stritt die Vorwürfe von häuslicher Gewalt nicht ab. Im Gegenzug blieb ihm damit ein Prozess mit einer möglichen Gefängnisstrafe erspart. Die Richterin verhängte eine dreijährige Bewährungsfrist. Gibson muss ein Jahr lang an Kursen für Täter von häuslicher Gewalt teilnehmen. Zudem muss er 16 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten.
Gibson wirkte ruhig und gefasst, mit knappen Antworten ging er auf die Fragen der Richterin ein. Hätte er die Vorwürfe angefochten, wäre es möglicherweise zu einem langwierigen Prozess gekommen. Dies wollte er seiner Kinder wegen vermeiden, erklärte Gibsons Anwältin Blair Berk vor Gericht. Seine Ex-Freundin, die russische Sängerin Oksana Grigorieva, war dem Termin ferngeblieben. Zwischen den Eltern des kleinen Mädchens Lucia war es im Januar 2010 zu einem heftigen Streit mit Handgreiflichkeiten gekommen. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen häuslicher Gewalt ein. Gibson räumte im vorigen Sommer ein, er habe bei dem Streit die Hand erhoben aber nur, um seine Tochter zu schützen. Die Sängerin behauptete dagegen, Gibson habe ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sie dabei verletzt.
Seit ihrer Trennung im Frühjahr 2010 streiten sich die beiden um das Sorgerecht für ihre kleine Tochter. Mehrere Tonaufzeichnungen von lautstarken Telefonaten mit üblen Beschimpfungen zirkulierten durchs Internet. Der Star hielt der Mutter seines jüngsten Kindes Erpressungsversuche vor.
Gibson war zuvor mit der Australierin Robyn Moore verheiratet. Das Paar hat sechs Söhne und eine Tochter. Nach fast 30 Jahren Ehe hatte Moore im April 2009 die Scheidung eingereicht. Der zweifache Oscar-Preisträger war zuletzt in dem Action-Thriller "Auftrag Rache" auf der Leinwand zu sehen. Zu seinen laufenden Projekten gehört die schwarze Komödie "The Beaver" unter der Regie von Jodie Foster.
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dpa
Schnuck schrieb:
am 14. März 2011 um 10:26:02
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Mel
Wenn Braveheart sauer wird ist nicht mit ihm zu spaßen.
Ich denke das ohne genaue Kenntnis der Hintergründe kein Urteil zu bilden
ist.
Es sind nicht immer die bösen Männer, oftmals (leider) auch die ach so unschuldigen Frauen die den Bogen überspannen.
Ich werde nicht überrascht sein wenn es dieser Frau nur um das Geld geht. Da wird sie die kräftige Ohrfeige in Kauf nehmen.
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arminius schrieb:
am 14. März 2011 um 09:26:28
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na so was
wieso verurteilt ihr Frauen diesen Mann, oben steht er soll sie geschlagen haben. Der Beweis fehlt. Ach entschuldigung das spielt
ja bei Frauen grundsätzlich keine Rolle. Ich vergaß, eine Behauptung reicht ja schon für eine Verurteilung aus......
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armin schrieb:
am 14. März 2011 um 09:23:16
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@ cedric
nanana cedric, wie voreingenommen beim rausholen von Geld und Prestige spielt die Nationalität keine Rolle.....
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