17.02.2011, 08:30 Uhr | dpa/AFX/SKO
Menowin Fröhlich (Quelle: imago)
Mittwochabend klickten die Handschellen: DSDS-Vize von 2010 Menowin Fröhlichist in Dortmund festgenommen worden. Er habe seine Haftstrafe in Darmstadt nicht wie gefordert angetreten, sagte sein Anwalt Manfred Döring am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht der "Ruhr Nachrichten". Die Polizei in Dortmund erklärte, Fröhlich sei nach einem Hinweis festgenommen worden. Der 23-Jährige hätte eigentlich am Montag in Darmstadt seine Haft antreten müssen. Es gehe um eine Reststrafe von 313 Tagen, weil er Bewährungsauflagen nicht eingehalten habe, sagte Döring.
Seit Dienstag galt der Sänger als untergetaucht. "Ich habe noch vorgestern auf ihn mit Engelszungen eingesprochen, dass er sich stellen muss. Seit gestern habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm", wurde sein Anwalt Manfred Döring von der "Bild"-Zeitung zitiert.
Fröhlich war vom Amtsgericht im bayerischen Ingolstadt wegen Betrugs und Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Von dieser Strafe hatte er rund zwei Drittel abgesessen und war anschließend auf Bewährung entlassen worden. Jedoch war seine Entlassung an Auflagen gebunden. So hätte er sich regelmäßig bei seinen Bewährungshelfern melden müssen, was er aber unterließ. Daraufhin ordnete das Amtsgericht Darmstadt im Januar den erneuten Haftantritt an: 313 Tage ohne Bewährung.
"Herr Fröhlich hatte in den vergangenen zwei Wochen Zeit, sich freiwillig in die JVA Darmstadt zu begeben", zitiert "Bild" Stefan Rathgeber, Sprecher und aufsichtsführender Richter beim Amtsgericht Darmstadt. Nachdem er das nicht getan habe, sei am 14. Februar ein Vollstreckungsbefehl angeordnet worden, wonach Menowin am Dienstag zwischen 9 und 10 Uhr in der JVA hätte auftauchen sollen.
Gemutmaßt wird, dass seine panische Angst vor dem Gefängnis Menowin zur Flucht getrieben haben könnte. Noch im Januar hatte er "Bild" zufolge gesagt: "So eine Nachricht trifft einen natürlich hart. Da will keiner freiwillig rein.“ Daneben habe er seine Unschuld beteuert: "Ich habe keine Straftat begangen und bin gerade auf einem guten Weg."
Menowins Anwälte haben "Bild" zufolge eine Petition beim bayerischen Landtag eingereicht, damit der Sänger begnadigt wird. Sein Anwalt gegenüber "Bild": "Es kann nicht sein, dass jemand für eine Jugendstrafe aus dem Jahre 2005 im Jahre 2010 zur Rechenschaft gezogen wird."
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dpa/AFX/SKO
pauline schrieb:
am 17. Februar 2011 um 17:11:39
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Menowin
Es war zu erwarten das er nicht aus seinen Fehlern lernt. Der soll mal lieber im Knast bleiben, da ist er besser aufgehoben.
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Mirco schrieb:
am 17. Februar 2011 um 17:08:35
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Heimat Knast
Menovin ist geschaffen für den Knast, das "normale" Leben verträgt er nicht. Ich denke ich liege nicht so falsch, wenn ich
behaupte, er wird es nie schaffen, er ist einfach nicht der Typ der sich ändern kann.
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Rudi Rüssel schrieb:
am 17. Februar 2011 um 17:01:46
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Knacki
... im Knast freut man sich schon auf Ihn. Talent hat er ja :-)
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