09.12.2010, 19:17 Uhr | Christian Steinbrink / Intro
Michael Jackson & Akon: "Hold My Hand". (Foto: Sony)
Am ersten Weihnachtstag wird Michael Jackson, König des Pop, anderthalb Jahre tot sein. Wie im Fall des Rappers 2Pac ergießt sich seit seinem Ableben eine ganze Flut von Veröffentlichungen über seine Fans. Die Single "Hold My Hand" besitzt aber nur wenig von dem Vibe, der Jackson zu Lebzeiten so legendär machte.
Es fing an mit dem Song "This Is It" und dem gleichnamigen Album. In der Folge erschienen ein Dokumentarfilm, eine Charity-Single zugunsten der Flutopfer in Haiti und ein DVD-Set. Michael Jacksons Output ist seit seinem Tod so umfangreich wie nie zuvor, und seine Erben verdienten in dieser Zeit soviel wie kein anderer Künstler, egal ob tot oder lebendig. Nun steht mit dem Album "Michael" der nächste Streich an, und die von Akon vollendete Single "Hold My Hand" ist der Vorbote. Die Frage, die die Fans umtreibt, lautet: Ist dieses Material wirklich so gut, dass auch ein lebender Jackson es veröffentlicht hätte?
Eine Antwort darauf zu finden ist schwierig. Sicher ist nur, dass Akon sich offenbar wenig darum bemüht hat, den Vibe der früheren Jackson-Produktionen mit zum Beispiel Quincy Jones nachzuempfinden. "Hold My Hand" klingt wie ein typischer Akon-Hit, für den Jackson eine Gesangslinie beigesteuert hat. Und selbst das wird von Familienmitgliedern wie seiner Schwester LaToya öffentlich angezweifelt, auch wenn offenbar eine handschriftliche Notiz existiert, in der Jackson persönlich den Song als erste Single auswählte.
Das soll aber keineswegs bedeuten, "Hold My Hand" wäre kein Hit. Im Gegenteil ist das Stück ein Ohrwurm mit einer eingängigen Hookline und großen Gefühlen. Der Erfolg ist dank der Produktion Akons vorprogrammiert, allerdings verbreitet der Song nicht die Grazie und flirrende Dynamik, die man von Jackson zu seinen besten Zeiten während der Achtziger-Jahre gewohnt war. "Hold My Hand" ist eher Fast Food als Festmahl. Man kann nur hoffen, dass der Rest des Albums diesen Eindruck verwischt.
Quelle: t-online.de
kerstin schrieb:
am 1. Januar 2011 um 22:41:50
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Michael Jackson & Akon
Ich find' das Album gut. Besonders 'Keep your Head up'. Ob alles seinen Ansprüchen genügt hätte werden wir nicht
mehr erfahren. Mich macht es immer nocht raurig seine Stimme zu hören und zu wissen, dass er nicht mehr da ist.
R.I.P. Michael - Thank you for the Musik!!!!!!!!!
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Dumdidum schrieb:
am 27. Dezember 2010 um 10:02:28
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Geldmacherei
Im Ernst? Ich kann mir schwer vorstellen, dass Michael Jackson einen Song mit Akon aufgenommen hat. Irgendwie passen diese
beiden einfach mal garnicht zusammen. Und ich könnte wetten, dass er sich im Grabe drehen würde, wenn er wüsste das man seine Stimme in diesem Song verwendet hat. So etwas hätte er niemals raus gebracht. Kann ich mir echt nicht vorstellen...
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Lifetime Fan schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 18:24:57
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LaToya???
Ich frage mich ständig, warum La Toya nach ihrer Meinung zu dies und das gefragt wird. Schon zu Lebzeiten hat sie ihre Einstellung
zu ihrem Bruder bald täglich gewechselt, um auf seine Kosten in den Medien zu bleiben.Dass die beiden zuletzt ein schlechtes Verhältnis hatten, war kein Geheimnis. Daher sollte es uns auch am #%§+ vorbei gehen, wenn LaToya den Mund aufmacht. Ob Mike auf "Michael" singt, das weiß ich alleine! Seit "Thriller" liegen Dutzende unveröffentlichte Songs in den Archiven.
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