10.12.2010, 14:55 Uhr | Christopher Szwabczynski / Intro
Michael Jackson: Albumcover "Michael" (Foto: Sony)
Michael Jackson ist zurück. Und das knapp anderthalb Jahre nach seinem tragischen Tod im Juni 2009. Nicht nur deswegen birgt "Michael" einen irgendwie seltsamen Beigeschmack. Hätte er diese Songs so gewollt, so produziert? Hätte er sie so ausgesucht? In dieser Reihenfolge? Und ist es überhaupt Jackson selbst, der da singt? Darüber wurde bereits im Vorfeld viel gestritten. Hier können Sie sich selbst ein Bild machen: Das Album "Michael" im Musikdownload-Shop.
Michael Jacksons letzte fünf Alben schafften es in Deutschland, Großbritannien und den USA immer wieder, die Spitze der Charts einzunehmen. Ohne Ausnahme. Eine der vielen Facetten seines Erfolgs, die ihm verdient den Titel "King of Pop" einbrachten. Nun soll also das elfte Album "Michael" in die Fußstapfen dieses Erfolgs treten, doch so wirklich möchte man dem Ganzen, dem Willen und dem Nachlass Jacksons nicht trauen.
Zu abgekartet scheint es, wenn die Single "This Is It" nebst gleichnamigem Album, Dokumentarfilm, Charity-Single und DVD-Set innerhalb nur eines Jahres erscheinen. Es ist angelegt wie eine große Marketingkampagne zum Weihnachtsgeschäft. Künstler, die augenscheinlich nichts mit dem King of Pop gemein haben, tauchen plötzlich neben ihm auf. Wenn der ehemalige Nirvana-Dummer und jetzige Foo-Fighters-Sänger Dave Grohl das Schlagzeug auf "(I Can't Make It) Another Day" übernimmt, setzt es dem Ganzen nur noch die Krone auf.
Nicht, dass "Michael" kein weiteres Hit-Album wäre. Bereits die vorausgegangene, mit einem Gastauftritt von Akon produzierte Single "Hold My Hand" oder das unter Beteiligung von 50 Cent aufgenommene "Monster" und nicht zuletzt "Breaking News" (dessen Echtheit von Jackson-Fans besonders in Frage gestellt wurde) sind gute wie tanzbare Hits. Doch die Energie und der Vibe früherer Jacksons Songs finden sich auf keinem der Songs wieder. Und auch wenn die Plattenfirma beteuert, dass es sich bei allen Songs der Platte um Michael Jacksons Stimme handeln würde: Michael Jackson ist tot.
Quelle: t-online.de
Knowing schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 15:51:27
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viele Haare in der Suppe
Finde auch, dass der "Drive", der typische, fehlt oder manch vollendete Harmonie. Mir gefallen die Lieder dennoch
u. werde es kaufen. Ich z.B. bin mir sehr sicher, dass es überall Michael Jacksons Stimme ist!! (Höre sie seit mehr als 30 Jahren..) Michael I miss you; you are one-of-a-kind and so adorable. Love you anyway.
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winterblue schrieb:
am 10. Dezember 2010 um 22:59:20
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RIP
Michael forever...
Einen Künstler wie ihn gibt es in 100 Jahren nicht wieder. Und sogar seine Ansätze für ein Album sind besser, als
das was manche "Künstler" in ihrer gesamten Lebenszeit schaffen.
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