30.09.2011, 11:24 Uhr | dpa
Was geschah im Schlafzimmer des Musikers, nachdem der erste Alarm ausgelöst war?
Ein früherer Leibwächter von Michael Jackson hat am dritten Prozesstag den wegen fahrlässiger Tötung angeklagten Arzt Conrad Murray schwer belastet. Der Herzspezialist habe mit einer Hand versucht, den Sänger auf einem weichen Bett wiederzubeleben, gab Alberto Alvarez am Donnerstag vor Gericht in Los Angeles zu Protokoll. Normalerweise wird eine Herz-Lungen-Massage auf einer harten Unterlage mit beiden Händen durchgeführt. Der Leibwächter war von Murray am 25. Juni 2009 zu Hilfe gerufen worden, als Jackson leblos in seinem Schlafzimmer lag.
Der frühere Angestellte sagte weiter aus, Murray habe ihn angewiesen, Medikamente in eine Tüte zu packen. Er habe daraufhin mehrere Behälter und einen Infusionsbeutel weggeräumt, noch bevor der Notarzt gerufen wurde. Jackson habe zu diesem Zeitpunkt bereits leblos gewirkt, sagte der Bodyguard. Er habe den Notruf getätigt, während Murray sich weiter auf panische Weise um seinen Patienten bemühte, so Alvarez.
Als weitere Zeugin beschrieb die frühere Köchin des Sängers die chaotische Szene. Murray sei außer sich gewesen und habe sie aufgeregt angeschrien, Jacksons Sohn Prince, die Leibwächter und Hilfe zu holen. Um einen Notruf habe er sie aber nicht gebeten, sagte Kai Chase im Zeugenstand. Es seien mehr als zehn Minuten vergangen, bevor Leibwächter Alvarez die Ambulanz ins Haus rief.
Jackson war an einer "akuten Vergiftung" mit dem Narkosemittel Propofol gestorben. Laut Anklage hat Murray "grob fahrlässig" gehandelt und den Tod durch das Verabreichen starker Medikamente herbeigeführt. Die Verteidigung will beweisen, dass der Sänger am Todestag etliche Medikamente ohne Wissen seines Arzt einnahm und sich damit versehentlich selbst tötete. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Murray vier Jahre Haft.
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Quelle: dpa
Archi-S schrieb:
am 4. Oktober 2011 um 09:29:58
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M.J.
Es ging allen nur ums Geld. Wer von Euch vertraut seinem Arzt noch 100%ig. Wenn ein Arzt nicht das macht was von ihm verlangt geht man
zum nächsten. Und wenn einer sich einen eigenen leisten kann, dann hat der sowieso nur das zu machen was von ihm verlangt wird.
Er selbst und sein Umfeld ist schuld. Gute Freunde hätten ihm mal die Meinung gesagt und darauf hingewiesen, dass er in erster Linie für seine Kinder dasein sollte und sonst nichts. Geld war trotz allem genug da.
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Calimero schrieb:
am 30. September 2011 um 21:04:08
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MJ
Sein Tod war letztlich ein Selbstmord, der sich über Jahre hinzog. Wer hat Schuld daran, dass ein so geschundener Körper irgendwann
einfach nicht mehr mit macht? Die Frage wird noch diskutiert, wenn Murray längst wieder frei ist.
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Aberhallo schrieb:
am 30. September 2011 um 15:01:16
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M.J.
Hallo, seht Ihr eigentlich nicht was da abgegangen ist? Der Arzt wurde doch bestimmt für seine Tätigkeite bezahlt. hat nicht M.J. nach
seinem tragischen Tod mehr Platten verkauft und mehr Umsatz gemacht. Da waren die Plattenbosse und alle anderen die Geld machen wollten beteiligt. Der Arzt ist natürlich der Handlanger für alle gewesen und somit auch Hauptschuldiger. Er hat M.J. doch das Narkosemittel verabreicht, also ist er auch schuld am Tod von M.J. Das war alles geplant und Absicht.
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