20.09.2010, 10:10 Uhr | dpa/CK
Jessica Ginkel und Max Alberti, die Stars der neuen ZDF-Telenovela "Lena - Liebe meines Lebens". (Foto: ZDF)
Eifersucht, Intrigen, Mord und Musik - das ist der Stoff, aus dem die neue ZDF-Telenovela "Lena - Liebe meines Lebens" ist. Vom 20. September an, von montags bis freitags um 16.15 Uhr, läuft die Serie, die nach Angaben ihrer Macher eine Mischung aus modernem "Aschenputtel" und "Don Juan" ist. Schon der Auftakt ist dabei hochdramatisch: Gleich zu Beginn fällt der Held scheinbar tot in den Swimmingpool, danach wird die Story 240 Folgen lang bis zu dieser mysteriösen Tat als Rückblende erzählt.
Im Mittelpunkt der Telenovela, die ein Liebesdrama mit Elementen des Kriminalfilms verknüpft, steht die 28-jährige Lena, gespielt von Ex-GZSZ-Star Jessica Ginkel. Sie verliebt sich in den attraktiven Filmkomponisten David, dargestellt von Max Alberti ("112 - Sie retten dein Leben", RTL), der Lenas musikalisches Talent entdeckt und fördert. Doch das Glück des Liebespaars wird - wie in Telenovelas so üblich - von Intrigen und Eifersucht bedroht.
Zum ersten Mal hat das ZDF eine Telenovela aus Südamerika adaptiert, der Heimat dieses Formats. "Ein Wagnis", meint ZDF-Unterhaltungschefin Heike Hempel. Denn die Geschichte musste auf deutsche Verhältnisse übertragen werden. Dafür hat sich das ZDF hochkarätige Unterstützung ins Boot geholt: Produziert wird der Film von Quirin Berg und Max Wiedemann, die auch schon für den oscarprämierten Film "Das Leben der Anderen" verantwortlich waren. Vor der Kamera stehen neben Ginkel und Alberti auch Sängerin und Moderatorin Isabel Varell sowie Udo Jürgens' Tochter Jenny.
In Argentinien erreichte die Original-Serie mit dem Titel "Don Juan y su bella dama" laut ZDF in Spitzenzeiten einen Marktanteil von 65 Prozent. In Deutschland sind solche Quoten jedoch unerreichbar, denn die Konkurrenz ist groß und die Auswahl für die Zuschauer auch. Ein klares Quotenziel gebe es nicht, so Heike Hempel vom ZDF. "Wir möchten gerne in der mittleren Liga mitspielen." Die "Lena"-Vorgänger-Serien "Hanna - Folge deinem Herzen" und "Alisa" brachten durchschnittlich Einschaltquoten zwischen 13 und 14 Prozent. Der ARD-Dauerbrenner "Sturm der Liebe" erreicht im Schnitt 25 Prozent Einschaltquote.
Laut Hempel hofft man vor allem auf einen Zuwachs bei Zuschauerinnen zwischen 40 und 50 Jahren. Doch auch jüngere Zuschauerinnen sollen angesprochen werden: Denn im Unterschied zu den früheren ZDF-Telenovelas sei die Handlung bei "Lena" schneller, dichter und moderner. Die Serie spielt nicht in einem beschaulichen Harz-Ort, sondern in Köln. Zudem greife das Thema "Karriere als Sängerin" zudem den Traum vieler junger Frauen auf. Da kann es kaum ein Zufall sein, dass der Name der Telenovela so lautet wie der von Deutschlands beliebtestem singenden Fräuleinwunder. Doch ob der Glanz der Grand-Prix-Siegerin Lena auch auf die Soap abstrahlen wird? Das bleibt abzuwarten.
Quelle: dpa
Georg Müller schrieb:
am 22. September 2010 um 21:10:42
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Lena
Nach 3 Folgen ist Lena bei mir aus !!!DasZDF läßt ja einige Telenovelas
schnell Enden (Tessa), Für mich ist Lena schon aus.
Alisa
und Hanna hatten noch Klasse aber diese Serie ????
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Zuschauerin schrieb:
am 20. September 2010 um 17:29:28
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Lena???
Gibt es keinen anderen Namen, als diesen abgedroschenen Namen?? Oder was soll das?! Fernseher einfach nur noch kalt lassen!!!!!
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