14.09.2010, 09:00 Uhr | Nibo
Ohne No Angels zurück auf die Bühne: Nadja Benaissa (Foto: dpa)
Die Haare in wilden, dunklen Locken um den Kopf, in weißer, hochgeschlossener Bluse und züchtigem Bleistiftrock - so wagte sich No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa am vergangenen Samstagabend erstmals seit ihrer Urteilsverkündung wieder in die Öffentlichkeit, und zwar auf der Aids-Benefizgala "Minx Fashion Menue" in Würzburg. Sie schien die Aufmerksamkeit zu genießen und strahlte in die Kameras. Auch wenn sie kaum den Mund aufmachte, so verriet sie doch soviel, dass es sie zurück auf die Showbühne dränge - allerdings ohne die No Angels.
An der Seite ihres Bruders Amin, der auch als ihr Manager arbeitet, betrat die 28-Jährige unter unaufhörlichem Blitzlichtgewitter die festlich geschmückten Räume der Würzburger Gala - und zwar durch den Hintereingang. Dennoch war die Sängerin sogleich Mittelpunkt des Interesses und wurde von Kamerateams und Fotografen belagert. Auf die Frage, ob es neue Musikprojekte für sie gebe, antwortete Nadja Benaissa mit einem deutlichen "Ja sicher!" Genau so klar scheint allerdings zu sein, dass sich diese Projekte nicht auf eine weitere Zusammenarbeit mit den No Angels beziehen. Der Manager der No Angels, Khalid Schröder, kommentierte laut RTL die News wie folgt: "Wir können das bestätigen und wünschen Nadja viel Glück."
Im Verlauf des Abends trat Nadja sogar einmal ganz offiziell vor ein Mikro und bedankte sich herzlich für die Einladung und bei den zahlreichen Gästen für ihr Erscheinen. Mit ihren Worten überzeugte sie nicht nur prominente Anwesende wie Moderatorin Caroline Beil, Natascha Ochsenknecht und Comedian Florian Simbeck ("Erkan und Stefan"). Besonders ihre Freundin Jessica Stockmann - Ex-Frau von Tennisstar Michael Stich - schwärmte in den höchsten Tönen: "Ich glaube, dass sie aufgrund von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte die Möglichkeit hat, im Bereich HIV und Aids ganz stark aktiv zu sein und vor allem glaubwürdig zu sein."
Die HIV-infizierte Musikerin war am 26. August von einem Darmstädter Gericht wegen Körperverletzung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden, weil sie einen Mann bei ungeschütztem Sex mit dem lebensbedrohlichen Virus infiziert hatte.
Quelle: t-online.de
Tom schrieb:
am 13. September 2010 um 19:39:06
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Nadja
Bisher sind bis auf eine Ausnahme nur Männer mit Haft bestraft worden. Hier das Ganze noch mit Promi - Bonus. Bei unserer Justiz
wundert mich gar nichts mehr.
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ralf schrieb:
am 13. September 2010 um 19:35:18
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HIV
als C- Promi war das die beste Werbung für ein Comeback. Normalerweise 10 Jahre KNAST!!!!
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loni moni schrieb:
am 13. September 2010 um 19:28:01
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nadja
Das ist ja ätzend, wie die sich aufdrängelt ! Hauptsache, dass Geld kommt dem zu Gute, den sie angesteckt hat. Da hat ihr der ganze
Rummel nur noch genützt. Und was ist mit dem Mann, der nun in der Scheisse sitzt, bloß weil sie nichts gesagt hat ? Aber die Leute vergessen schnell. Einmal in die Kamera gelächelt und ein schlechtes Liedchen geträllert - dann klappt's auch mit dem Nachbarn...
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