09.06.2010, 15:01 Uhr | JW
Das alte und das neue "Karate Kid": Ralph Macchio und Jaden Smith (Foto: Reuters)
Der Jugendfilm "Karate Kid" wurde in den 80er Jahren zum absoluten Kultfilm und löste einen weltweiten Kampfsport-Boom aus. Zudem erhob er den damals 22-jährigen Hauptdarsteller Ralph Macchio über Nacht in den Olymp der Teenie-Idole. Jetzt hat Superstar Will Smith das Thema neu verfilmt - mit seinem Sohn Jaden in der Hauptrolle. Bei der Premiere in Los Angeles trafen das alte und das neue "Karate Kid" nun aufeinander. Das Verblüffende: Seine 48 Jahre sieht man dem Originaldarsteller Macchio überhaupt nicht an - er wirkt locker 15 Jahre jünger.
Anwesend auf der Premierenfeier war auch Publikumsliebling Jackie Chan ("Rush Hour"), der im Film den Kung-Fu-Meister Mr. Han spielt und damit Pat Morita als Mr. Miyagi ersetzt. Den Produzenten James Lassiter, Will und Jada Pinkett Smith war es wichtig, einen speziellen Ansatz für die neue Version des Klassikers zu finden und ihn für eine neue Generation auf den heutigen Stand der Dinge zu bringen. "Die Teenager, die den originalen 'Karate Kid' damals zu einem Erfolg an den Kinokassen gemacht hatten, sind heute selbst längst Erwachsene und haben eigene Kinder", erzählt James Lassiter. "Wir wollten sie an den Film erinnern, den sie so sehr geliebt haben – den wir alle so sehr geliebt haben. Aber wir wollten auch einen modernen Film machen, der auch ihren eigenen Kindern gut gefällt."
Und darum geht es in der modernen "Karate Kid"-Verfilmung: Als Dre Parker (Jaden Smith) mit seiner Mutter von Detroit nach Peking umziehen muss, ist für den Zwölfjährigen plötzlich nichts mehr so, wie es mal war. Die kulturellen Unterschiede machen es ihm schwer, in China neue Freunde zu finden. Obendrein muss sich Dre in der Schule auch noch gegen den Klassenrüpel Cheng zur Wehr setzen, der ein geübter Kung-Fu-Kämpfer ist. Da Dre selbst aber nur über ein paar wenige Karate-Kenntnisse verfügt, kann er sich kaum verteidigen und wird als "Karate Kid" verspottet. Er hat niemanden, an den er sich wenden kann, außer dem Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan), der insgeheim ein berühmter Kung-Fu-Meister ist und bald zu seinem Mentor wird. Mit dessen Hilfe bereitet sich Dre auf ein Turnier vor, bei dem er auf seinen Widersacher Cheng trifft, und das schließlich entscheiden soll, wer von beiden der Bessere ist. Ob der kleine Jaden Smith in die großen Fußstapfen seines Vorgängers passt und dem Film zu einem ebenso großen Erfolg verhilft, wird sich ab dem 22. Juli zeigen - dann startet "Karate Kid" in den deutschen Kinos.
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JW
Schattenläufer schrieb:
am 13. Juni 2010 um 17:09:58
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Karate..
"Karate - Kid" in den 80-ern gehörte zu den seltenen Genrefilmen, welche die Kampfkunst nicht als rein physisch betonte
Prügelorgie, sondern als Lebenseinstellung mit Schwerpunkt Deeskalation zeigten. Das alleine machte sie zu etwas Besonderem. Ralph Macchio freilich wollte physisch dann doch nicht in das Bild eines hart trainierenden Karatekas passen. Ein ziemlich schlaksiger Waschlappen mit hölzerner, unglaubwürdiger Motorik. Da ist der drahtige, kleine Jaden schon von ganz anderem Kaliber.
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Volker schrieb:
am 12. Juni 2010 um 14:03:22
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Karate Kid
Ich war damals im KIno, nachdem Fiilm meinte so so ein kleiner Spagettie er müßte mich ankungfuen, mit "aya und hay" wollte er
mich wohl verprügeln. Dann ist meine Faust auf seiner Nase gelandet, die hat dann geblutet und er er ist weinend seines Weges gegangen. Lustige Erinnerungen.
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Gerdo schrieb:
am 10. Juni 2010 um 13:11:43
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KK
Karate Kid und Karate Tiger waren in den 80ern echt tolle FIlme, die mich fast dazu gebracht haben, auch Karate zu trainieren. Das
Hollywood heute nix mehr einfällt und daher Klassiker aufpoliert werden, ist einfach nur schade (siehe auch "Das A-Team"). Das Will Smith als Produzent natürlich dem eigenen Nachwuchs eine Chance gibt, muss man eben hinnehmen. So bleibt das Geld in der Familie. Anschauen werd ich den Film nicht.
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