25.02.2010, 11:06 Uhr | apn/dpa
Nicolas Cage blickt wieder nach vorne. (Quelle: imago)Schauspieler Nicolas Cage will sein Leben und seine Finanzen wieder in den Griff bekommen. "Das Erste, was man denkt, ist: Das kann doch nicht wahr sein. Ich möchte mich am Ende der Welt verkriechen", sagte der 46-Jährige, der zuletzt mit Berichten über Millionenschulden und Zwangsräumung für Aufsehen gesorgt hatte, laut der Zeitschrift "InTouch". Er habe seinem Ex-Manager blind vertraut und sich auf seinen Rat hin auf riskante Immobiliengeschäfte eingelassen: "Im Nachhinein eine unentschuldbare Naivität, denn diese Immobilienkäufe haben mich finanziell ruiniert", wird Cage zitiert. Doch er gebe nicht auf. "Ich habe jetzt einen neuen Manager. Das ist schon mal die halbe Miete. Und ich werde die Schulden begleichen. Bis auf den letzten Cent", erklärt der Schauspieler. "Ich habe Verantwortung für meine beiden Söhne, für meine Frau - ich muss wieder auf die Beine kommen."
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Steuerschulden in Höhe von 14 Millionen Dollar gestand der Oscar-Preisträger ("Leaving las Vegas") kürzlich gegenüber der US-Zeitschrift "People" ein: "Im Laufe meiner Karriere habe ich mindestens 70 Millionen Dollar an Steuern gezahlt", zitierte ihn das Blatt. In den vergangenen Monaten kam immer wieder Neues über die Schulden des Oscar-Preisträgers ans Tageslicht. Eine Immobilien- und Investmentfirma verklagte ihn, weil er seine Raten für ein Haus nicht bezahlt haben soll. Seine frühere Lebensgefährtin, Christina Fulton, hatte im Dezember rund 13 Millionen Dollar Entschädigung von ihm verlangt. Die Mutter seines ältesten Kindes Weston (18) wirft dem Schauspieler Betrug und Vertragsbruch vor. Wegen seiner Schuldenwirtschaft stehe sie selbst vor dem finanziellen Ruin.
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Der hoch verschuldete Schauspieler hatte im vergangenen Herbst gegen seinen früheren Manager Samuel J. Levin Klage eingereicht. Er warf ihm vor, ihn durch "falsches Management und berufliches Versagen" in den finanziellen Ruin getrieben zu haben. In einer Gegenklage hielt Levin seinem früheren Klienten vor, er habe trotz Warnungen über Jahre hinweg beim Kauf von Immobilien, Luxusautos, Schmuck und Kunstgegenständen Millionen verschleudert. Im Frühjahr 2009 hatte Cage das Schloss Neidstein in der Oberpfalz verkauft, das er drei Jahre zuvor erworben hatte. Zudem habe er Villen in Los Angeles und New Orleans veräußern müssen, berichteten US-Medien.
Cage ist ab Ende Februar in Werner Herzogs Film "Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen" in den deutschen Kinos zu sehen. Er hat zahlreiche Projekte zugesagt, darunter den Rachethriller "Hungry Rabbit Jumps" und "Ghost Rider 2". 2009 listete das Wirtschaftsmagazin "Forbes" den Drama- und Actionstar mit einem Jahresverdienst von 40 Millionen Dollar unter Hollywoods Topverdienern auf.
apn/dpa
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