11.11.2011, 11:58 Uhr | Thomas Flormann / Intro
Nina Hagen ist ganz nah dran am "Volksbeat". (Quelle: Jim Rakete / Universal Music)
Nina Hagen hat ein Album mit Sehnsucht nach Liebe, Frieden und sozialer Gerechtigkeit angefüllt. Alle Lieder auf "Volksbeat" gehen ihr persönlich nah und kommen zu einer Zeit, in der sie tatsächlich auch bei anderen Gehör finden könnten.
Der "Volksbeat" ist Rhythmus fürs Volk. Und seit Nina Hagen ihren ersten Wohnsitz vor zwei Jahren wieder nach Deutschland verlegt hat, liegen auch wieder ausschließlich deutsche Texte über diesem Beat. Texte, die entweder von ihr selber stammen oder ursprünglich von großen Impulsgebern stammen: Luther, Brecht, Dylan, Guthrie, Biermann. Ihnen allen zu Eigen ist, dass sie sich um soziale Gerechtigkeit gesorgt haben. In Zeiten der weltweiten Occupy-Bewegung ein Thema, das aktueller nicht sein könnte.
Nina Hagen beruft sich bei "Volksbeat" auf Coretta Kind, die Witwe des amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King, die sagte, dass sich jede neue heranwachsende Generation nicht auf dem ausruhen dürfe, was ihre Eltern bereits erreicht haben. Und genau dafür greift Hagen, die "Godmother des Punk" in Deutschland tief in die Mottenkiste der 70er Jahre, um den revolutionären Geist und den Freiheitswillen von damals zu beschwören. Genau in dieser Zeit hatte Hagen auch zum Christentum gefunden, weshalb religiöse Gefühle sich noch zu einem nicht gerade unwesentlichen Teil hinzugesellen.
Es ist schon ein für die aktuelle Popmusik eher ungewöhnliches Album. Musikalisch zwischen Punk, Rock und Cabaret gelegen und verbunden mit der gewohnt exaltierten Stimme Nina Hagens, ist es für ihre Verhältnisse erstaunlich erdig. Ungewöhnlich ist allerdings vor allem die durchweg unironische und persönliche Herangehensweise an diese elementaren Themen, die plötzlich wieder so existenziell erscheinen. Genau das macht ein ansonsten recht wechselhaftes, manchmal sogar etwas nervendes Album am Ende tatsächlich bedeutsam.
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Quelle: t-online.de
Fannie schrieb:
am 16. November 2011 um 14:47:50
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Nina
Nina Hagen war, ist und bleibt eine Ikone der deutschen Rockmusik. Sie hat sich nie angepasst, hat eine großartige Stimme (mittlerweile
leider sehr verbraucht) und immer neue Ideen. Sie ist immer authentisch geblieben, hat sich nie verbiegen lassen. Diejenigen, die sich über Nina aufregen und sie beleidigen (was ja anonym und im Netz so schön einfach ist, nicht wahr?), können auch sonst mit außergewöhnlichen Menschen nichts anfangen, möchte ich mal behaupten.
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Haselope schrieb:
am 15. November 2011 um 19:26:25
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Volksbeat
Dachte den Volksbeat hat Dieter Bohlen sich schon patentieren lassen! :-)
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cactus2010 schrieb:
am 15. November 2011 um 12:52:05
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N. Hagen
rote pappnase auf und ab in de bütt die gäste vergraulen..... das kann sie gut.
oder ab in die geisterbahn..........:-)))
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